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Montag, 03.09.2018

Altenberg behält Durchblick im Nebel

Von Falk Rösler

Altenbergs Peter Krumpolt (r., in Rot) kämpft im Heimspiel gegen Paul Niedenzu von Wacker Mohorn (in Grün) im dichten Nebel um den Ball.Foto: Egbert Kamprath
Altenbergs Peter Krumpolt (r., in Rot) kämpft im Heimspiel gegen Paul Niedenzu von Wacker Mohorn (in Grün) im dichten Nebel um den Ball. Foto: Egbert Kamprath

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Je einen Heim- und Auswärtssieg sowie eine Punkteteilung gab es am Sonnabend in den Partien zum Auftakt des zweiten Spieltags in der Fußball-Kreisliga A. Die BSG Stahl Altenberg, die sich vor der Saison freiwillig aus der Kreisoberliga zurückgezogen hatten, feierte mit einem 2:0-Erfolg gegen Mohorn nun ihren zweiten Punktspielsieg.

Bei widrigen Witterungsverhältnissen im Osterzgebirge mit zehn Grad, Nebel und Nieselregen verdienten sich die Gastgeber den Heimerfolg vor allem durch eine starke erste Halbzeit. Marcel Ungermann sorgte in der 23. Minute für die Stahl-Führung gegen Wacker, indem er nach einem Querschläger konsequent nachsetzte.

Kurz vor der Halbzeit liefen die Gäste in einen Altenberger Konter, den Peter Krumpolt aus einer Überzahlsituation heraus zum 2:0 nutzte. Allerdings waren die Mohorner nicht nur in dieser Situation mit der Entscheidung des Schiedsrichterkollektivs in puncto Abseits auf dem Kriegsfuß. Nach dem Seitenwechsel beschränkten sich die Altenberger weitestgehend auf das Verwalten ihres Vorsprungs, während die Wacker-Elf noch einmal alle Kräfte mobilisierte. Doch trotz klarer Spiel- und Chancenvorteile gelang den Gästen kein Treffer mehr, und sie fuhren so ohne Punkte nach Hause.

Deutlich lustiger dürfte es da bei der Rückfahrt des Teams aus Reinhardtsgrimma zugegangen sein. Gewohnt spielstark und routiniert auftretend gewann der TSV bei Motor Wilsdruffs Reserve mit 4:1.

Bis Mitte der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer im Parkstadion jedoch eine ausgeglichene Partie, die nach Treffern von Lucas Namyslo für die Gäste und Motors Theo Neumann mit einem 1:1 in die Pause ging.

Doch gegen Ende der Partie häuften sich die individuellen Fehler in den Reihen der Wilsdruffer Elf, was die Grimmschen gnadenlos ausnutzten. Matthias Walther und erneut Lucas Namyslo stellten so mit ihren Toren in der 72. und 75. Minute die Weichen auf Sieg für die Gäste. Den Endstand besorgte der eingewechselte Ex-TSV-Trainer Petrick Grahl in der 82. Minute.

Schwierigkeiten auf holprigem Platz

Ein 2:2-Remis gab es indes im Aufsteigerduell Ullersdorf gegen Kesselsdorf. Alle Treffer fielen hier in der ersten Spielhälfte. Für die leicht favorisierten Gäste trafen Philipp Lotze zur Führung und Tom Josef Spielvogel kurz vor der Pause zum Ausgleich.

SGK-Spielertrainer Paul Seifert fällte ein geteiltes Urteil zum Auftritt seiner Elf: „Mit Blick auf den Verlauf geht das Resultat in Ordnung, auch wenn wir hinten raus ein Chancenplus verzeichnen konnten. Auf dem holprigen Platz war aber kein reguläres Fußballspielen möglich, und das hat unserem Gegner in die Karten gespielt“, erklärt er. „Wir haben etwas gebraucht, um uns darauf einzustellen, und müssen deshalb mit dem Remis zufrieden sein.“

Mit ihrer Punkteausbeute am Sonntag waren auch die Heimteams zufrieden. Sowohl Hainsbergs Reserve (4:1 über Pirna II) und Langburkersdorf (3:0 gegen Dorfhain), also auch Kreischa siegten. Der TSV gewann sogar deutlich – mit 6:0 schickte Kreischa Pretzschendorf nach Hause. (mit skl)