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Montag, 18.06.2018

Abschied mit fünf Toren

Der BSV 68 Sebnitz gewinnt in Hartmannsdorf 5:3 und geht in die Kreisoberliga. Wesenitztal überzeugt mit 3:0 in Weinböhla.

Von Jürgen Schwarz

Fußball, Landesklasse. In der Fußball-Landesklasse Mitte stand Germania Mittweida (1:3 in Freital) als Meister und Aufsteiger fest. Die Silbermedaillen sicherten sich die Hainsberger mit einem 5:1-Heimsieg über Gröditz. Der BSC Freiberg landete auf dem bronzenen Podestplatz. Der Tabellen-Fünfte BSV Sebnitz sowie Barkas Frankenberg und der Coswiger FV ziehen sich freiwillig in die Kreisoberliga zurück.

Die Sebnitzer verabschiedeten sich mit einem 5:3 (3:1)-Erfolg in Hartmannsdorf aus der 7. Liga. Nach 23 Minuten bahnte sich ein Debakel für die Hausherren an, denn Gerrit Hamel, Pierre Nebes und Stefano Krause hatten den BSV mit 3:0 in Vorhand gebracht. „Dass das Spiel dann noch zu einem Spektakel wurde, war hauptsächlich meinen Spielern zu verdanken“, merkte Gäste-Coach Uwe Rahle an. „Wir ließen es danach einfach viel zu locker angehen.“ Und so kämpfte sich Hartmannsdorf zurück ins Spiel und schaffte durch Treffer von Kapitän Norman Bendix (38.) sowie Dominik Müller (50.) und Dominik Beier (64.) sogar den 3:3-Gleichstand.

Nach der ziemlich langen Abschlussfeier am Vortag (!), war den Sebnitzern nach dem Seitenwechsel der Kraftverlust deutlich anzumerken. Mehrfach musste BSV-Schlussmann Dominik Oppitz energisch eingreifen, um weitere Gegentore zu verhindern. In der Schlussphase fingen sich die Gäste, auch weil Rahle mit Chris Müller, Kunze und Haci drei frische Kräfte brachte, die die Offensive wieder kräftig ankurbelten. Sadek Haci (82.) und Michael Kunze (85.) „nach einem Konter wie aus dem Lehrbuch“ (O-Ton Rahle) machten den 16. Saisonsieg und vorerst letzten Dreier in der Landesklasse für die Sebnitzer perfekt.

Der SV Wesenitztal, zudem Rahle als Trainer wechseln wird, setzte sich am letzten Spieltag in Weinböhla mit 3:0 durch. Martin Schiefner (15.), Rico Rudolph (55.) und Tilman Neubert (70.) trugen sich in die Torschützenliste ein. In der Tabelle überholte der SVW die Gastgeber und beendet das Spieljahr auf Rang zehn. Wohin es die beiden Trainer Christoph Egerer und Wieland Steps zieht, ist offiziell noch nicht bekannt. Egerer wird allerdings schon geraume Zeit mit dem Stadtoberligisten Post SV Dresden in Verbindung gebracht.