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Donnerstag, 12.07.2018

72 junge Bürger in der Kinderstadt

Jungen und Mädchen lernen in Dipps, wie ein Gemeinwesen funktioniert – und setzten das auch gleich praktisch um.

Vogelhäuschen werden in der Kindertischlerei gebaut – eine Aufgabe der Kinderstadt-Bewohner vergangener Jahre.
Vogelhäuschen werden in der Kindertischlerei gebaut – eine Aufgabe der Kinderstadt-Bewohner vergangener Jahre.

© Frank Baldauf

Dippoldiswalde. Derzeit läuft wieder das Projekt Kinderstadt im Familienzentrum Dippoldiswalde. 72 Kinder nehmen daran teil, wie Barbara Stanja, die Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes in Dippoldiswalde, informierte. Die Teilnehmer kommen aus Dippoldiswalde und einem Umkreis, der bis Altenberg, Glashütte und Bannewitz reicht.

Das Konzept der Kinderstadt sieht vor, dass die jungen Teilnehmer spielerisch lernen, wie eine Stadt funktioniert, welche verschiedenen Aufgaben dabei zu erfüllen sind, und sie übernehmen diese selbst. Eine Post oder ein Fotograf, eine Polizei und auch ein Rathaus gehören dazu. So fand am Dienstag eine Bürgermeisterwahl statt, nach der der Dippoldiswalder Oberbürgermeister Jens Peter (parteilos) persönlich zur Amtseinführung seiner jungen Kollegin gekommen ist. „So lernen die Kinder auch Demokratie“, sagt Frau Stanja. (SZ/fh)