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Montag, 10.09.2018

39 Todesopfer bei schwerem Erdbeben in Japan

Sapporo. Die Zahl der Erdbebenopfer im Norden Japans ist weiter gestiegen. Mindestens 39 Menschen kamen ums Leben, wie japanische Medien am Sonntag berichtete. Eine Person werde noch vermisst.

Ministerpräsident Shinzo Abe, der sich gerade im Wahlkampf befindet, verschaffte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Er will sich in Kürze für eine weitere Amtszeit als Chef seiner Partei LDP wählen lassen und könnte damit Japans am längsten amtierender Regierungschef werden.

Derweil ist die Stromversorgung in der nördlichsten Provinz des Landes fast vollständig wiederhergestellt. Das Beben der Stärke 6,7 hatte die Menschen am Donnerstag kurz nach 3.00 Uhr (Ortszeit) im Schlaf überrascht. In drei Millionen Haushalten fiel der Strom aus. Aus Sorge vor erneuten Stromausfällen wurde die Bevölkerung aufgerufen, sparsam mit der Elektrizität umzugehen. Die Region wird von der Gefahr weiterer Nachbeben in Atem gehalten. Derweil gehen die Bergungsarbeiten weiter. Der wichtigste Flughafen auf Hokkaido nahm am Samstag wieder den internationalen Flugverkehr auf. (dpa)

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