Sonntag, 17.02.2013

Zweite Runde bei OB-Wahl in Leipzig

Die Leipziger haben am Sonntag ihren Oberbürgermeister gewählt. Kurz vor Schließung der Wahllokale zeichnete sich jedoch eine schleppende Beteiligung ab.

Das Neue Rathaus der Stadt Leipzig. Heute wählen die Leipziger ein neues Stadtoberhaupt.
Das Neue Rathaus der Stadt Leipzig. Heute wählen die Leipziger ein neues Stadtoberhaupt.

©dpa

Leipzig. Die Beteiligung an der zweiten Runde der Leipziger Oberbürgermeisterwahl ist am Sonntag schleppender gelaufen als beim ersten Wahlgang vor drei Wochen. Um 16.00 Uhr lag die Wahlbeteiligung nach Angaben des Statistikamtes bei lediglich 29,1 Prozent. Zum gleichen Zeitpunkt am 27. Januar waren es 35,4 Prozent gewesen. Rund 435.600 Wahlberechtigte konnten das neue Stadtoberhaupt wählen. Die Wahllokale schließen um 18.00 Uhr, mit dem Ergebnis wurde nach 20.00 Uhr gerechnet.

Zur Wahl für das neue Stadtoberhaupt standen fünf Kandidaten. SPD-Amtsinhaber Burkhard Jung bewarb sich um eine zweite Amtszeit. Er galt als Favorit, nachdem er beim ersten Wahlgang mit 40,2 Prozent vorn gelegen hatte. Allerdings verfehlte er die absolute Mehrheit deutlich, so dass die Neuwahl am Sonntag nötig wurde.

Die CDU hat den ehemaligen Leipziger Polizeipräsidenten Horst Wawrzynski ins Rennen geschickt. Er hatte am 27. Januar 25,9 Prozent der Stimmen erhalten. Außerdem bewarben sich Barbara Höll (Linke/15,3 Prozent), Felix Ekardt (Grüne/9,8 Prozent) und der unabhängige Einzelkandidat Dirk Feiertag (6,9 Prozent). Zurückgezogen hatte vor der Neuwahl der FDP-Bewerber, der in der ersten Runde nur 1,8 Prozent der Stimmen erhalten hatte.

Der Chefsessel im Leipziger Rathaus ist seit 1990 von der SPD besetzt. Vor Jung standen die Sozialdemokraten Wolfgang Tiefensee und Hinrich Lehmann-Grube an der Rathausspitze der Messestadt. (dpa)

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