Montag, 26.11.2012

Zwei sächsische Pädagogen mit dem "Deutschen Lehrerpreis" ausgezeichnet

Agnieszka Korman vom Augustum-Annen-Gymnasium in Görlitz und Klaus Batsch von der Geschwister Scholl Mittelschule in Auerbach/Vogtland wurden für ihr herausragendes soziales Engagement geehrt.

Schulleiter Klaus Batsch und  Agnieszka Korman sind  mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet worden. Fotos: dapd
Schulleiter Klaus Batsch und Agnieszka Korman sind mit dem Deutschen Lehrerpreis ausgezeichnet worden. Fotos: dapd

Berlin/Düsseldorf. Agnieszka Korman und Klaus Batsch haben es geschafft. Die beiden sächsischen Lehrer aus Görlitz und Auerbach wurden am Montag mit dem "Deutschen Lehrerpreis" in Berlin geehrt.

Rund 3.500 Schüler und Lehrer hatten sich auch dieses Jahr wieder am "Deutschen Lehrerpreis" beteiligt, der seit 2009 jährlich von der Vodafone Stiftung Deutschland und dem Deutschen Philologenverband (DPhV) vergeben wird. "Frau Korman und Herr Batsch sind Lehrer mit Herzblut. Mit ihrem herausragenden sozialen Engagement, fördern sie ein vertrauen- und verantwortungsvolles Miteinander von Schülern und Lehrern. Sie haben diese Auszeichnung mehr als verdient", sagt Brunhild Kurth, sächsische Staatsministerin für Kultus und würdigt das Engagement der beiden Pädagogen, die von ihren Schülern für den Preis nominiert wurden.

Das Konzept des "Deutschen Lehrerpreises" verbindet zwei Elemente: Ein authentisches Schüler-Votum sowie die fachlich fundierte Bewertung innovativer Unterrichtskonzepte. Dabei werden die Lehrer nicht nur als Wissensvermittler, sondern auch als sozial engagierte Persönlichkeiten geehrt, die junge Menschen während dieser prägenden Lebensphase fördern und unterstützen. In der Kategorie "Lehrer: Unterricht innovativ" bewerben sich die Lehrer mit ihren fächerübergreifenden und im Team realisierten innovativen Unterrichtsmodellen. In der Kategorie "Schüler zeichnen Lehrer aus" können Schüler online in einem Schreiben begründen, warum ihre Lehrerin oder ihr Lehrer diese Auszeichnung verdient.

Insgesamt wurden 16 Pädagogen aus verschiedenen Bundesländern geehrt. Die Jury vergab sechs Auszeichnungen nach Nordrhein-Westfalen und vier nach Bayern. Je zwei Trophäen gingen nach Baden-Württemberg, Sachsen und Schleswig-Holstein. Jeweils eine Auszeichnung wurde nach Berlin, Bremen, Hamburg und Rheinland-Pfalz sowie an die Deutsche Schule Tokyo Yokohama vergeben. Zusätzlich erhielt das Gymnasium an der Stadtmauer in Bad Kreuznach (Rheinland-Pfalz) den Sonderpreis des Kooperationspartners DIE ZEIT.

Alle Einsendungen wurden zunächst von einem bundesweiten Gutachterkreis bewertet, bevor eine hochrangig besetzte Jury über die Gewinner entschied. Der Jury gehörten unter anderem an: Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur in Rheinland-Pfalz, Brunhild Kurth, Sächsische Staatsministerin für Kultus, Prof. Dr. Manfred Prenzel, Lehrstuhl für Empirische Bil-dungsforschung und Dekan der TUM School of Education, Prof. Dr. Jürgen Baumert, Direktor am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin, Vizepräsident der Max-Planck-Gesellschaft, Prof. Susanne Porsche, Mitglied des Beirats der Vodafone Stiftung Deutschland, sowie als Schülervertreter Yasemin Cec und Paul Assmann. (dpa)

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