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Donnerstag, 11.01.2018

Wohin am Wochenende?

Archivfoto: Sachsenkrad 2017.
Archivfoto: Sachsenkrad 2017.

© Arvid Müller

Mit Tattoos und Motorrad im romantisch-weißen Kleid zur Hochzeit fahren? Wer die Romantik sucht, ist am Wochenende auf den Dresdner Messen genauso richtig wie hartgesottene Motorradfans und Liebhaber der bunten Körperkunst. Das ist los am Wochenende:

Dresden

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Messe startet Motorradjahr

Sie ist fast ein Vierteljahrhundert jung: Am Wochenende findet zum 24. Mal die Sachsenkrad statt. Die Motorradschau, zu der seit Jahren auch die „E-bike-days“ gehören, bei der Elektrofahrräder im Mittelpunkt stehen, ist bundesweit die erste ihrer Art im neuen Jahr. Das macht es für die Aussteller besonders reizvoll und herausfordernd. Ob KTM, Honda oder Yamaha – Sie alle haben damit die Gelegenheit, als erste neue 2018er Maschinen zu zeigen. Zugleich bedeutet das aber auch, dass sie alle Hebel in Bewegung setzen müssen, um die brandneuen Zweiräder bereits im Messestand zu haben. Schließlich kommen die Maschinen frisch vom Montageband. Die Veranstalter haben in diesem Jahr erstmals auch Tätowierer eingeladen, die auf der Messe sogar zur Nadel greifen. Mit dabei: Tattoo-Artistin Aljona Soborova mit ihrem Studio „Heart of Art“ aus Großröhrsdorf und Chriz Letters aus Hamburg, Spezialist für Schriftzüge. Auch das neue Dresdner Projekt „Erika & Kurt –Manufaktur feinster elektrischer Tätowierungen“ wird erstmals präsentiert.

Motorradmesse Sachsenkrad und „E-bike-days“, vom 12. bis 14. Januar im Messegelände Ostragehege, Messering 6.

Mafia Mia zum letzten Mal

Alles hat ein Ende, und auch die Dinnershow Mafia Mia wird nur noch an diesem Wochenende gespielt. Dann heißt es, geduldig sein und warten auf Teil 8 der turbulenten Dinnershow mit den Firebirds, dem Comedy-Duo „Schlicht & Kümmerling“ sowie spannender Artistik. Für „Mafia Mia VII – Fiesta Mexicana“ gibt es für den Freitag und Sonntag noch Restkarten.

Fr., 19.30 und So., 18.30Uhr, Erlwein-Capitol im Ostrapark Dresden.

Führung durch die Orangerie

Der ehemalige Gartenmeister Wolfgang Friebel führt am Sonntag durch die Pillnitzer Orangerie – die Winteroase für hunderte Pillnitzer Kübelpflanzen. Bei diesem Rundgang erhält man einen Einblick in die Arten- und Sortenvielfalt des teils hunderte Jahre alten Kübelpflanzenbestandes. Unter ihnen finden sich u.a. Kamelien, Korallenbäume, Granatapfel und Lorbeer.

So. 11Uhr, Treff Besucherzentrum Alte Wache, Anmeldung erforderlich.

Wahrheiten, die weh tun

Es gibt diese Typen überall. Der Kabarettist Rolf Miller lässt seine Kunstfigur um Kopf und Kragen quasseln. Wobei: „Quasseln“ trifft es nicht. Miller beginnt einen Satz, bricht ab, formuliert um, vergisst die Pointe eines Witzes, verdreht Kausalketten, steht mit Fremdwörtern auf Kriegsfuß. Rolf Miller erhielt zuletzt den deutschen Kabarettpreis für seine komponierten Stammelsymphonien. Denn keiner versteht es so gut wie er, mit Banalem Kompliziertes auszudrücken. Er spricht hinterhältig indirekt Wahrheiten aus, die weh tun.

„Alles andere ist primär“, Gastspiel von Rolf Miller, 13.1., 20 Uhr, Schauburg.

Jasager erwünscht

Für viele ist es zugleich der schönste, aber angesichts der Vorbereitungen im Vorfeld auch der stressigste Tag des Lebens. Damit das nicht zwingend so sein muss, tummeln sich künftige Eheleute und Interessierte auf der Messe JAwort. Hier gibt es alles, was das nach Eheschließung schmachtende Herz begehrt: aktuelle Brautmodekollektionen, exquisite Unikate, edle Herrenmode, stilvolle Trauringe, traumhafte Hochzeitstorten, elegante Brautschuhe, romantische Locations, Fotografen, Musik, Festliches für alle Gelegenheiten, Eventagenturen und Weddingplanner, Beauty- und Wellness-Experten. Jede Menge Ideen, Tipps und Trends eben.

JAwort-Messe, 13. & 14. Januar, 10-18 Uhr, Messe Dresden; Eintritt 7, erm. 5 Euro, 7-14 J. 2,50 Euro.

Wahre Wortgefechte

Comedyslam gilt vielen als „freche und unterhaltsame Komik auf hohem Niveau“, bei dem der eine oder andere Ausrutscher der beiden Moderatoren Thomas Jurisch und Konstantin Turra sogar durchaus erhofft wird. Beim ersten vom Poetengeflüster veranstalteten Comedyslam treten vier Herren an, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Aber eines haben sie gemeinsam. Sie denken über unsere verrückte Welt nach und teilen laut Ankündigung „ihre Gedanken humorvoll mit uns“. Zu erleben sind Karsten Lampe, Christian Ritter, Andivalent und als Küken Jean Philipp Kindler.

Comedy-Slam, 11.1., 20.30 Uhr, Schauburg.

Mit Streetfood gegen die Kälte

Auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch wird wieder der Dresdner Winter zelebriert. Zum Angebot gehört wie jedes Jahr auch die 960m² große Eislaufbahn mitsamt dreier separater Eisstockbahnen. Wer den eigenen Fähigkeiten auf dem Eis misstraut, findet am Sonnabend vielleicht etwas Trost bei den kulinarischen Spezialitäten, die anlässlich des Handmade- und Streetfood-Markts kredenzt werden. Wie es sich für einen Streetfood-Markt gehört, sind es vor allem Händler mit schnellen Gerichten auf die Hand, die die Dresdner Leckermäuler für sich vereinnahmen wollen. Aber keine Angst, auch vielleicht nicht besonders exotische, aber doch unerlässliche Straßenkost-Klassiker wie Hotdogs oder Crêpes werden angeboten. Nicht fehlen darf zudem Pulled Pork, ein Gericht, das stets genannt wird, wenn es um Street Food geht. Auch eine kleine Auswahl zünftiger Craft-Biere darf man erwarten. Dazu bieten Händler ihre selbstgemachten Produkte an, etwa Strick- und Nähwaren, Kinderkleidung und Spielzeug, aber auch Rockabilly-Haarschmuck und Vintage-Dekorationsartikel.

Handmade- und Streetfood-Markt, 13. Januar, ab 14 Uhr, Konzertplatz Weißer Hirsch, Dresden, Eintritt frei.

Alles über Tee

Seit dem Herbst 2012 versucht Elke Winter den Dresdnern eine Ahnung davon zu geben, warum auf der Welt mehr Tee als Kaffee getrunken wird. Auch wenn das bei vielen sprichwörtlichen Kaffeesachsen vielleicht zunächst auf Unverständnis stößt. In ihrem Laden Teerausch in der Kunsthofpassage versammelt die ausgebildete Teesommelière ein vielfältiges Angebot verschiedenster Teesorten aus aller Herren Länder. Zu den Leistungen gehören aber auch Seminare, bei denen Neugierige etwas über Tee erfahren können. Während sich Elke Winter bei einigen der Workshops auf bestimmte Sorten konzentriert, geht es beim Seminar am Sonnabend „quer durch den Teegarten“. Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die verschiedenen Teesorten und klärt über Ursprungsländer und Zubereitung auf. Klassiker der Teesorten werden verkostet, wobei Unterschiede und Gemeinsamkeiten identifiziert werden.

Quer durch den Teegarten, 13.1., 16.30 Uhr, Tee-rausch, DD; Eintritt 25 Euro.

Grooviges neues Jahr!

Gleich zwei Musiker-Legenden wuchsen an seinem Heimatort St. Louis/Missouri auf: die Jazz-Legende Miles Davis und auch der kürzlich verstorbene Rock-‘n‘-Roll-Pionier Chuck Berry. Der Posaunist, Perkussionist und Sänger Joseph Bowie lebt zwar inzwischen in Holland, kann aber seine Wurzeln, die im Rhythm & Blues liegen, kaum verleugnen. Der Musiker war mit seiner mittlerweile ebenfalls legendären Funk-Rockband Defunkt immer ein Stück seiner Zeit voraus. Bereits die Rockband Red Hot Chili Peppers ließ sich vor allem rhythmisch von Defunkt inspirieren. Man sagt, dass die Live-Show der Band stets ein bis zur Erschöpfung tanzendes Publikum hinterlässt. Zu verantworten haben das diesmal die „Königin des Funk“, Kim Clarke, am Bass. Das vielfach unterschätzte Instrument sorgt gerade bei grooviger Funkmusik für die verstärkte Nutzung der Hüften beim Tanz.

Joseph Bowie & Defunkt, 13. Januar, 20 Uhr, Liveclub Tante Ju; Tickets 28,60 Euro.

Zeitreise im Kirchenschiff

Da die Zeiten von Rockbands der ersten Stunde demnächst endgültig vorbeizusein scheinen, sollte man sich die einen oder anderen Urziehväter, in diesem Fall der Musiksparte Artrock, noch einmal zu Gemüte führen. Mit Liedern wie „Meeresfahrt“, „Wasser und Wein“ und „Abendstunde“ schrieb die 1973 in Dresden gegründete Band Lift Musikgeschichte. Mit ihrer an Metaphern reichen, verspielt-melodiösen Art von Musik machte sich die Band um Sänger Werther Lohse vor allem Mitte bis Ende der Siebzigerjahre einen wohlklingenden Namen in der DDR-Rockmusikszene. Diverse Kooperationen, u.a. mit Jan Josef Liefers, und Neuauflagen der alten Hits sorgten auch in den letzten Jahren dafür, dass die Band weiter im Gespräch blieb. Und wer weiß, vielleicht schlummert in den Schubladen ja noch die eine oder andere Musik-Perle der Gruppe Lift, die kurz vor dem voraussichtlichen Ende der Band noch einmal in der Kirche das Licht der vertonten Welt erblicken wird.

Lift, 12.1., 20 Uhr, Himmelfahrtskirche, Karten für 30,55 Euro.

Aliens aus Kalifornien

Aus Los Angeles kommt eine Band nach Dresden, die gerade bei heutigen Hörgewohnheiten durchaus Rätsel aufgibt: Der reichlich elektronische Post-Space-Experimental-Gothic-Sound des Duos, das seinen Stil selbst „Tragic Wave“, tragische Welle, nennt, klingt zwar durchweg eher entspannt, aber leicht psychedelisch, surreal und entrückt. Die oft mit Alien-Outfits – mit schwarzer Kutte, silberner Schminke, schwarzen Lippen und Balkensonnenbrille auftretenden Amerikaner erinnern live optisch ein wenig an Marilyn Manson auf einem Space-Trip. Dabei dürften vor allem Freunde von Klangwelten der Achtzigerjahre auf ihre Kosten kommen. Denn sowohl der samtig-gleichförmige Gesang als auch die verwendeten Instrumente aus Synthies und Elektro-Schlagzeug erinnern doch arg an die Zeiten, in denen das damals allseits konsumierte Medium Musik-video seine allererste akustisch-visuelle Blütezeit erlebte.

Drab Majesty, 17.1., 21 Uhr, Bunker / Strasse E, DD; Karten für 13,90 Euro.

Schwungvolles & Zeichenhaftes

Neben der ersten umfangreichen Dresdner Schau mit Gemälden und Aquarellen des Leipziger Künstlers Jan Dörre, sind Arbeiten von Künstlern der Galerie sowie Kabinettstücke des Spätexpressionisten Carl Lohse zu sehen. Allerlei gefiedertes, schlängelndes oder lautlos huschendes Getier bevölkert die kostbar anmutenden Dingwelten von Jan Dörres Kunstwerken. In feinster Farbkultur altmeisterlich gemalt, entfalten sich die Bildräume seiner Stillleben, die bisweilen den Blick in stille Landschaften preisgeben. Neben Früchten, geheimnisvollen Kästen oder Brot und kunstvoll arrangierten Ansammlungen von Büchern, finden sich ungewöhnliche Dinge wie eine Haarspange oder ein Freundschaftsband – rätselhafte Spuren, die auf die Anwesenheit von Menschen hinweisen. In strenger Sachlichkeit, feinfühlig im Vortrag, erzählen Elemente des Lebens und des Todes von der Vielfalt des Seins. Ganz unterschiedliche künstlerische Handschriften begeistern mit Gemälden, Skulpturen und Arbeiten auf Papier in der begleitenden Ausstellung mit Werken von 23 Künstlern.

Jan Dörre sowie Künstler der Galerie; im Kabinett: Carl Lohse, bis 17. Februar,Mi-Fr 11-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr, Kunstausstellung Kühl, Nordstraße 5, Eintritt frei.

Zwangsehe? Ach nö!

Eine politische Einheit mit dem Namen Thüringen existierte lange Zeit nicht. Ob Georg Büchner in seinem 1836 geschriebenen Lustspiel „Leonce und Lena“ das Beispiel des territorial ungemein zersplitterten Thüringens vor Augen hatte? Prinz Leonce vom Königreiche Popo und Prinzessin Lena vom Königreich Pipi sind auf der Flucht. Beide sind es leid, als Ware auf dem Heiratsmarkt verschoben zu werden und des gesellschaftlichen Zwangs wegen in einer arrangierten Ehe zu landen. „Leonce und Lena“ beginnt als scheinbar klassische Verwechslungskomödie, endet aber als seltsam ungelöstes Traumspiel über Sinn und Unsinn des Daseins, den Zweifel an der Wirklichkeit. Am Theater Junge Generation hat das Werk nun am Freitag Premiere, Regie führte Nils Zapfe.

„Leonce und Lena“, am 12., 13., 18. & 20.1., 19.30 Uhr, Theater Junge Generation, 12 Euro (ermäßigt 6 Euro).

Einer dieser Traum(a)berufe

Herr Schröder, staatlich geprüfter Deutschlehrer und Beamter mit Frustrationshintergrund, lässt in seinem Kabarett „World of Lehrkraft – ein Trauma geht in Erfüllung“ hinter die ockerfarbene Fassade eines Pädagogentums blicken. Liebevoll-zynisch kuriert er unser ganz persönliches Schultrauma.

„World of Lehrkraft – ein Trauma geht in Erfüllung“: Fr., 12.1., 20 Uhr in der Dresdner Schauburg.

Pirna & Umgebung

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Pirna

Jazzklänge und Blues im Q24

Die Bluesband Engerling tritt in der Kleinkunstbühne Q24 auf. Als Gäste mit dabei sind Sängerin Uschi Brüning und Saxophonist Helmut Forsthoff. Brüning gilt seit den siebziger Jahren als die führende Jazzsängerin. Ihr Wirkungskreis erstreckt sich vom literarischen Chanson über Blues, Gospel, Swing- und Bebop-Standards bis zur Improvisation im modernen Jazz.

12. Januar, 20 Uhr, Konzert im Q24 Pirna; Kartenvorverkauf u.a. im SZ-Treffpunkt Pirna.

Pirna

Abenteuer auf der Schatzinsel

Die Fairytale-Factory lädt Klein und Groß zum Familienmusical in die Herderhalle ein. Mit der „Schatzinsel“ wird die atemberaubende Geschichte von Jim Hawkin und dem Piraten Käpt’n Flint erzählt. Eine Geschichte, die von Freundschaft, Vertrauen, Mut und Abenteuer handelt.

14. Januar, 15 Uhr, Musical in der Herderhalle Pirna, Karten-VVK: TouristService Pirna.

Dohna

Alles über den Hund als Freund

Ein erheiternder und erhellender Vortrag mit und über Hunde sowie deren Sorgen mit Zweibeinern wird in Kulturcafé M geboten. Schwerpunkt liegt dabei auf dem richtigen Umgang mit dem Hund als Sozialpartner und Bestandteil der menschlichen Gesellschaft. Manuela und Jörg Ulbricht aus der Hunde- und Wildnisschule Freital sind zu Gast.

14. Januar, 15 Uhr, Vortrag im Kulturcafé M in Dohna, Pestalozzistraße 22. Der Eintritt ist frei.

Dippoldiswalde

Neujahrskonzert Walzer marsch

Im Neujahrskonzert „Walzer marsch ...“ der Elbland Philharmonie Sachsen erklingt das tänzerische Einmaleins der Operette von Walzer, Märschen, Galopp und Polkas. Die musikalische Leitung hat Chefdirigent Ekkehard Klemm, die Moderation übernimmt Claus J. Frankl. Das Konzert beginnt am Sonntag, 16 Uhr, in den Dippoldiswalder Parksälen.

14. Januar, 16 Uhr, Restkarten im Kulturzentrum Parksäle, Dr.-Friedrichs-Str. 25.

Neustadt

Vergnügen mit Theater-Comedy

Die Theater-Comedy „Caveman“ kommt nach Neustadt. „Caveman“ wirft einen Blick auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Im „magischen Unterwäschekreis“ begegnet Tom, der sympathische Held im Beziehungsdickicht, seinem Urahn aus der Steinzeit, der ihn an Jahrtausende alter Weisheit teilhaben lässt: Männer sind Jäger und Frauen sind Sammlerinnen.

12. Januar, 20 Uhr, „Caveman“ in der Neustadthalle in Neustadt.

Ottendorf

Abenteuer im Südkaukasus

Stefan Hilger präsentiert in der Ottendorfer Hütte den Diavortrag „Georgien und Armenien – Abenteuer & Kultur im Südkaukasus“. Es geht auf eine spannende Reise in den Kaukasus, wo es neben modernen Aspekten der Großstädte immer noch Regionen gibt, die von unserer schnelllebigen Zeit noch nicht eingeholt wurden. An diesem Abend gibt es georgische Speisen.

12. Januar, 19 Uhr, Ottendorfer Hütte, Hauptstr. 27.

Pirna

Sticheleien

Die Stechmücken sind bekannt dafür, dass sie über Alltag und Politik sticheln. Einmal mehr haben sie sich ins Zeug gelegt und mit „Und aus der Mitte entspringt der Stuss“ ein neues Programm gestrickt, das sie am Sonnabend im Q24 in Pirna präsentieren. Der fast schon alltäglich gebotene „Stuss“ aus Politik und Wirtschaft spielt den Hobby-Kabarettisten erneut in die Hände. Wie gewohnt, wollen die Satire-Virtuosen ein Nummernkabarett aus den verschiedensten Themen liefern, in die mit Wonne hineingestochen wird. Politik, Alltag, Gesundheit, Alter, es soll laut Ankündigung „abwechslungsreich werden, ob es nun zum Lachen ist oder auch nachdenklich stimmt.“

„Und aus der Mitte entspringt der Stuss“, Gastspiel der Stechmücken, 13.1., 20 Uhr, Q 24, Pirna.

Elbland

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Radebeul

Jubiläumskonzert in Landesbühnen

Das Ensemble Serenata Saxonia feiert sein zehntes Jubiläum mit einem Konzert am Sonntag in den Landesbühnen in Radebeul. Anne Kristin Büst und Karina Müller (beide Violine), Aleksandra Wieczynska (Viola), Uta und Norbert Schröder (beide Violoncello), Andreas Dude (Kontrabass) und Matthias Mücksch (Klavier, Cembalo) spielen Durante, Brahms, Beethoven und Rossini.

Ensemble Serenata Saxonia: So, 19.30 Uhr, Landesbühnen Radebeul.

Radebeul

Matinee in den Landesbühnen

Einblick in die Road Opera „Tschick“ geben Ludger Vollmer (Komponist) und Sebastian Ritschel (Inszenierung, Ausstattung) bei der Matinee am Sonntag ab 11Uhr im Glashaus der Landesbühnen in Radebeul. Das Stück nach dem Bestsellerroman von Wolfgang Herrndorf nähert sich lebensphilosophischen Grund- und Sinnfragen junger Menschen auf unkonventionelle Weise.

So, 11.1., ab 11Uhr, Landesbühnen Radebeul, Eintritt frei. Premiere: 19. Jan.

Radebeul

Wintertreffs in der Hoflößnitz

Bis Ende Januar sind Besucher jedes Wochenende, immer ab 12Uhr, herzlich willkommen zum Weinberg-Glühen in der Hoflößnitz in Radebeul. In gemütlicher Atmosphäre werden hauseigener weißer Bio- und weitere sächsische Glühweine, Bratwurst, Flammkuchen und gebrannte Mandeln angeboten. Die Kleinen können auf dem historischen Kinderkarussell ihre Runden drehen und sonntags, 16 bis 17 Uhr, gibt es dazu Musik.

Hoflößnitzer Weinbergglühen, Januar-Wochenenden, ab 12 Uhr, Hoflößnitz, Radebeul; Eintritt frei.

Chemnitz

Gesund groß werden

Rund 90 Aussteller informieren bei „Balance & Spirit“ – der Messe für bewusstes Leben – zu den Themen vorbeugende Gesundheit, Ernährung, Naturheilverfahren, alternative Medizin und Spiritualität. Das Leitthema 2018 lautet: Gesund groß werden. Neben den Produktpräsentationen bieten die Aussteller rund 40 kostenfreie Fachvorträge an, darunter auch zahlreiche Workshops. So können sich Interessierte beispielsweise über Präventionsmethoden gegen Stress und Burnout, Yoga-Therapien für Kinder sowie neue homöopathische Heilmethoden informieren. Aktiv werden können Besucher ebenfalls beim Ausprobieren verschiedener Entspannungs-Techniken, darunter Tuch-Yoga. Auch in diesem Jahr widmet sich die „Balance & Spirit“ wieder einem Sonderthema und rückt die Thematik „Gesund groß werden“ in den Fokus.

13. und 14. Januar 2018, Stadthalle Chemnitz; Sonnabend 10 bis 18 Uhr, Sonntag: 10 bis 17 Uhr.

Hartha

Konzert mit Wiener Charme

Die schönsten Melodien von Johann Strauss und seinen Wiener Kollegen vereint die Mittelsächsische Philharmonie unter der Leitung von GMD Raoul Grüneis unter dem Titel „Wiener Bonbons“ beim Neujahrskonzert in der Hartharena Hartha. Es erklingen unter anderem Melodien von Fritz Kreisler, Carl Michael Ziehrer und Franz von Suppé.

Sonntag, 17 Uhr: Neujahrskonzert in Hartha, Hartharena.

Radebeul

Büchertheke

In „Heusers Büchertheke“ geht es am Freitag, in der Theaterkneipe Goldne Weintraube der Landesbühnen Sachsen um Juli Zehs Roman „Unterleuten“. Darin gerät ein idyllischer Ort in Brandenburg aus den Fugen, als eine Investmentfirma in unmittelbarer Nähe des Dorfes einen Windpark errichten will. Die neu zugezogenen Berliner Aussteiger verstehen die Gesetze der ostdeutschen Provinz ebenso wenig wie die junge ehrgeizige Pferdefanatikerin aus den alten Bundesländern. Bei der Lesung wird Michael Heuser von der jungen Schauspielerin Luca Lehnert unterstützt, am Klavier „haut“ Uwe Zimmermann in die Tasten.

Lesung mit Michael Heuser und Luca Lehnert, 12.1., 19.30 Uhr, Theaterkneipe der Landesbühnen Sachsen, Radebeul.

Lausitz

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Löbau

Modelleisenbahn satt

Von Freitag bis Sonntag öffnen sich die Türen der Messehalle in Löbau zur 16. Modellbahnausstellung, bei der sich der Görlitzer Modelleisenbahnverein und weitere Hobby-Bauer präsentieren. 100 Aussteller in den Bereichen Modelleisenbahnen und Modellbau werden vor Ort sein. Zum ersten Mal in Löbau dabei sind die Modelleisenbahner der „West Side Lumber Modell-Railway“ aus Euskirchen, die sehr detailgetreu den Holzeinschlag in amerikanischen Wäldern zeigen. Die Leipziger Modellbahnfreunde kommen mit der sehr schönen TT-Gotthardbahn-Anlage. Matthias Schubert aus Pulsnitz kommt mit seiner Gartenbahn, bei der alle Fahrzeuge maßstabsgerecht und fahrtüchtig aus Holz gebaut sind. Auch zum ersten Mal in Löbau dabei: die Magdeburger Straßenbahnfreunde. Die Aufzählung ließe sich nahezu unendlich fortsetzen. Zudem kommen Modellbauer mit Flugzeugen, Schiffen und anderen Fahrzeugen. Mit einer Kindereisenbahn zum Mitfahren, Modellbahnanlagen zum Spielen und dem „Junior-College“ ist auch wieder an die jüngeren Besucher gedacht.

Fr bis So, jeweils 10 bis 18 Uhr, Messehalle Löbau, Eintritt 8 Euro, Kinder (5-14 Jahre) vier Euro, Familienkarte (2 Erw/2 Ki.) 18 Euro.

Oppach

Operetten im Schützenhaus

Das Primavera-Ensemble aus Berlin lädt am Sonnabend zu einer Operetten-Revue ein. Seit vielen Jahren begeistern die Berliner Künstler auf ihren Gastspielen zahlreiche Zuschauer. Die erstklassigen Solisten erobern in prachtvollen Kostümen mit Melodien von Strauss, Millöcker, Zeller und anderen Operettenkomponisten die Herzen der Musikliebhaber.

Sa, 17 Uhr, „Schützenhaus“ Oppach (August-Bebel-Straße 53), Eintritt 23 Euro.

Niesky

„Das Faultier“ im Bürgerhaus

Das Bürgerhaus lädt am Sonnabend zu einem Kabarettabend ein. Peter Kube, bekannt vom Dresdner Zwingertrio, gastiert mit seinem Programm „Das Faultier im Dauerstress“. Faultiere, das ist bekannt, hängen am liebsten den ganzen Tag so rum. Wenn so ein Kerlchen dann Stress hat, wird’s heiter, wie der humorvolle Mime auf köstlichste Art erzählt.

Sa, 20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Bürgerhaus (Muskauer Straße 31), Eintritt 22 Euro.

Zittau

Dreimal Lachen im Theater

Die elften Zittauer Kabaretttage enden an diesem Wochenende mit drei Vorstellungen: Am Freitagabend (19.30 Uhr) bringt Pianist Christoph Reuter die Zuhörer im Foyer mit seinem ersten musikalischen Kabarettprogramm „Doppelstunde Musik“ auf die Bühne. Er wird seine Starbucks-Methode zum Komponieren von Hits vorstellen und die Frage beantworten, wo Ohrwürmer sich aufhalten, wenn sie sich nicht gerade in unserem Ohr befinden. Karten für 20 Euro sind noch zu haben. Am Sonnabend (19.30 Uhr, Karten für 15 Euro) folgt im „hinterm Vorhang“ die Komödie „Das Sextett oder Roma und Julian“. Julians Mutter ist untröstlich, denn ihr Sohn wartet im Krankenhaus auf seine Geschlechtsumwandlung. Im Zimmer nebenan will Roma zum Mann werden. Am Sonntag (18 Uhr) gastieren dann „Die Bierhähne“ mit ihrer neuen Bühnenshow „Die Herren der Ringe“ im Theater. Hier gibt es nur noch vereinzelte Restkarten für 27 Euro.

Görlitz-Zgorzelec

Internationale Messiaen-Tage

Nach dem vielversprechenden Start 2017 lockt das Festival zu Ehren Olivier Messiaens vom 12. bis zum 15. Januar wieder Kenner und Neugierige in die Grenzstadt. Eröffnet wird das Festival von der Sinfonietta Dresden am Freitag, 19.30 Uhr, im Europäischen Zentrum Erinnerung, Bildung, Kultur in Zgorzelec. Am Sonnabend gibt es zahlreiche Führungen zur Geschichte von Görlitz während des 2.Weltkrieges. Abends folgen ein Kammerkonzert des innovativen Duo Liepe im Vino e Cultura (19Uhr) und ein Nachtschwärmerkonzert (22Uhr) in der Kathedrale St. Jakobus mit Franz Danksagmüller. Am Sonntag (11.30Uhr) stellt Blanche Kommerell den Komponisten Messiaen mit einem literarisch-musikalischen Porträt vor. Um 17 Uhr spielt das Lutoslawski-Quartet Werke polnischer und deutscher Komponisten in der Annenkapelle. Am Montag (19 Uhr) beschließt das „Quartett auf das Ende der Zeit“in Zgorzelec das Festival.

Kurzführung am Samstag um 10 und 11 Uhr im Kaisertrutz am Platz des 17. Juni 1 zu „Görlitz unterm Hakenkreuz“.

Mittelherwigsdorf

Meda zeigt Mord im Orient-Express

Die Kulturfabrik Meda zeigt in ihrer Reihe „Filmwinter auf dem Lande“ am Sonnabend den neu verfilmten Agatha-Christie-Klassiker „Mord im Orient-Express“: Dreizehn Fremde in einem Zug. Ein Mord. Jeder könnte es gewesen sein. Der belgische Detektiv Hercule Poirot (Kenneth Branagh) muss den Täter finden, solange ein Schneesturm anhält.

Sa, 20 Uhr (Einlass 19 Uhr), Kulturfabrik Meda (Hainewalder Str. 35), Eintritt 6/4 Euro.

Zentendorf

Expedition in Bildern

Jürgen Bergmann lädt ein zu einer Reise direkt zum Weihnachtsmann ins tief verschneite Lappland, zum magischen Polarkreis mit Bildern von einmaligen Winterlandschaften, Rentieren, Palästen aus Mauern ewigen Eises und fantastischen Figuren aus „Game of Thrones“. Natürlich ist der Eintritt in den Wintergarten sowie zur Sonntagsaktion kostenfrei.

So, 14.30 Uhr, Baumstammlokal Kulturinsel Einsiedel, Eintritt frei.

Görlitz

Von Lesung bis Glenn Miller Orchestra

Im Görlitzer Theater jagt am Wochenende eine Veranstaltung die nächste. Im Foyer-Cafe liest am Freitag, ab 19.30 Uhr, die deutsche Schauspielerin Blanche Kommerell „Ich lebe in einem wilden Wirbel“ von Irmgard Keun – Liebesbriefe der Autorin aus den Jahren 1933 bis 1947 an den emigrierten Arzt Arnold Strauss. Karten kosten zwölf Euro.

Am Sonnabend, 15 Uhr, folgt im Großen Saal das Neujahrskonzert des Jugendorchesters der Musikschule Fröhlich (Restkarten neun Euro), bevor am Abend (19.30 Uhr, Karten 15 Euro) im Apollo David Thomas Pawlak als Marco einem Journalisten der Regenbogenpresse die Züge entgleiten.

Am Sonntagvormittag (10 Uhr, Karten sechs Euro) folgt im Großen Saal das 5. Junge Konzert, das angesichts des Titels „Krach! Bumm! Peng! wohl nicht leise wird. Am Abend (19 Uhr) gastiert das „Glenn Miller Orchestra“ mit einer Show im Sweet und Swing Sound der 30er und 40er Jahre. Hier gibt es noch Restkarten für 24 Euro.

Pulsnitz

Aprés Ski im Schützenhaus

Am Sonnabend gibt es die nächste Megaparty im Schützenhaus Pulsnitz. Die alljährliche Aprés-Ski-Hitparty steht an. Diesmal mit 90er, 2000er, Charts und Apres - Ski Hits. Los geht es um 21 Uhr. Mit Schneekanone, in feinster Winterdeko und mit der NJD + Friends Video-Disco ist das Veranstalterteam um Thomas Träber bestens vorbereitet. Wunderkerzen, eine beheizte Outdoor Raucher Lounge, Schneehasen sowie Live Videos sorgen für super Partystimmung.

Aber auch die Kinder kommen abermals nicht zu kurz. Nachdem am Sonnabend die Erwachsenen gefeiert haben, sind sie am Sonntag, ab 13 Uhr am Start. Die zweite Kinder-Aprés- Skiparty wartet wieder mit einer tollen Winterlandschaft auf. Live-Gesang kommt von Sängerin Linda. Die Songs der Eiskönigin dürfen natürlich nicht fehlen. DJ Prince sorgt für Stimmung im Saal des Schützenhauses. Kindertanz und Spiele locken. Auch die Tanz- und Theaterwerkstatt Wilthen ist mit am Start und zeigt ihr Können. Pepp & Peppy sorgen für Kinderanimation. Eine Hüpfburg, Schneekanone und viele Leuchtstäbe werden die Kinder sicherlich begeistern.

Karten für Sonnabend, den 13. Januar gibt es noch im Vorverkauf zu 6,50 € zzgl. VVK-Gebühr im Schützenhaus von Pulsnitz. Außerdem bei Obi in Kamenz und der Haarlounge in Gersdorf. Restkarten: Abendkasse!

Königsbrück

Rassiges Geflügel

Der Geflügelzüchterverein Königsbrück und Umgebung e.V. führt am 13. sowie 14.Januar in Königsbrück im Vereinsheim „Zum Gockel“, Bohraer Str. 10 seine 65. Allgemeine Rassegeflügel-Schau durch. Die Ausstellung wird erneut mit Tieren der Vereinsmitglieder aber auch von vielen auswärtigen Züchtern gestaltet. Eine Vielzahl von Gänsen, Enten, Hühnern und Zwerghühnern sowie Tauben wird zu sehen sein. Insgesamt 36 Rassen in den verschiedensten Farbenschlägen werden präsentiert. Die Ausstellung im Vereinsheim ist am Sonnabend, dem 13 Januar von 9 bis 18 Uhr geöffnet sowie am Sonntag, dem 14.Januar von 9 bis 16Uhr. Für den Durst und das leibliche Wohl der Besucher wird an beiden Tagen gesorgt. Und natürlich gibt es auch Tiere in der Verkaufsklasse zu bestaunen und zu kaufen. Außerdem lockt die Besucher und vor allem die Kinder wieder eine reichhaltige Tombola her.

Bischheim

Gin-Verkostung in der Mühle

Vom barocken flämischen Heilmittel zum Gesellschaftsgenuss der Moderne – die Erfolgswellen der Gin-Hersteller folgten und folgen weniger den Regeln der Vernunft, als dem Verlangen nach einem Getränk, das alle Sinne stimuliert. Gin ist nicht erst heute in Mode gekommen. Bob Bales, der auch schon die Wiskey-Seminare leitet, ist am 13. Januar in der Kulturmühle Bischheim zu Gast.

Sa, 13.1., 20 Uhr, Kulturmühle Bischheim.

Kamenz

Von Tarantella bis Walzer

Zur Einstimmung auf das neue Jahr vereint die Neue Lausitzer Philharmonie am 14. Januar im Hotel Stadt Dresden drei herausragende Werke im feierlichen Neujahrskonzert. Zu den ausgewählten Stücken gehört auch Alfredo Casellas klanggewaltiges Orchesterwerk „Italia“ Orchester Rhapsodie op.11, das den Zuhörer auf dieser musikalischen Reise nach Italien führt. Es bietet sich ein Vorgeschmack auf die klassische Tarantella mit den dafür typischerweise in Süditalien beheimateten, traditionellen Klängen. Verlängert wird dieser musische Aufenthalt mit Giuseppe Verdi und Luciano Berio und den „8 Romanzen für Tenor und Orchester“. Dies schafft die Überleitung vom traditionellen zum alternativen Stil. Und schließlich ertönt „Der Rosenkavalier“ op.59, Suite für Orchester von Richard Strauss Präsentiert wird dieses außergewöhnliche Konzert mit Alin Stoica (Tenor) und GMD Andrea Sanguineti (Dirigent).

So, 14.1., 16 Uhr; Karten: Kamenz-Info.

Region Bischofswerda

Hier brennen die Weihnachtsbäume

In Bischofswerda: Tschüss, Weihnachtsbaum – Bischofswerdas Feuerwehr sorgt am Sonnabend dafür, dass der Abschied nicht allzu schwer fällt. Das Weihnachtsbaumverbrennen beginnt um 16 Uhr auf dem unteren Festplatz am Goldbacher Weg. 16.15 Uhr startet ein Fackel- und Lampionumzug. Danach wird der Haufen angebrannt. Abgeputzte Weihnachtsbäume können auf dem unteren Festplatz abgelegt werden.

In Schmölln: Das Weihnachtsbaumverbrennen auf dem Sportplatz ist Teil des Winterfestes des Schmöllner Sportvereins. Es beginnt am Sonnabend 17.30 Uhr. Geboten werden Spiele für Große und Kleine, Knüppelkuchenbacken, Feuerzangenbowle, Bratwurst vom Holzkohlegrill...

In Großharthau: Das Knutfest am Feuerwehrhaus beginnt am Sonnabend 15 Uhr. Es gibt Glühwein und Bratwurst. Einwohner der Gemeinde können ihren Baum abgeben.

Bautzen

Grinsende Leiche

Am Sonnabend ist im Burgtheater Bautzen ein Gastspiel der Spielgemeinschaft Schirgiswalde zu erleben. „Die Leiche grinst immer noch“ heißt die turbulente Krimikomödie aus der Feder von Andreas Trepte. Das Stück mit grotesken Verwicklungen dreht sich um die Modedesignerinnen Anke und Kerstin, die in ihrem Modestudio einen leblosen Körper finden. Doch es gibt schließlich ein überraschendes Happy End.

Sa, 13.1., 19.30 Uhr, Burgtheater Bautzen.

Bautzen

Bautzen-Buch im Burgtheater

Geschichten aus dem Bautzener DDR-Alltag stellt am Sonntag der Dresdner Autor Dietmar Sehn, Jahrgang 1944, in der Reihe „Lausitzer Literatur Vormittag“ im Burgtheater vor. Ab 11 Uhr liest der Autor aus seinem kürzlich erschienenen Bändchen „Weißt du noch?“. Dietmar Sehn verbrachte seine Kindheit in der Nähe von Bautzen, studierte am Institut für Literatur in Leipzig und arbeitete hauptberuflich im kulturellen Bereich.

Reichenbach

Kleintiermarkt in der Scheune

Zum 19. Kleintiermarkt für Geflügel und Kaninchen lädt am Sonnabend der KTZV Reichenbach und Umgebung in die Festscheune ein. Jeder kann kaufen, verkaufen oder tauschen. Die Veterinärbestimmungen (Impfausweis) sind zu beachten. Käfige stehen kostenlos zur Verfügung. Eintritt kostet 2 €, Kinder bis 14 Jahre frei. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Futtermittel & Co. stehen zum Verkauf.

Sa, 13.1., 8-13 Uhr, Festscheune Reichenbach.

Bischofswerda

Expressives in der Galerie

Die Carl-Lohse-Galerie eröffnet am Freitag in ihren Räumen auf der Dresdener Straße 1 in Bischofswerda eine neue Sonderausstellung. Die Bautzener Künstlerin Dr. Sabine Kambach zeigt bis zum 4. März Malerei, Mischtechnik und Collagen mit großen Ausdruckswert und akzentreichen Farben. Ein Tipp fürs trübe Wochenende!

Die Vernissage wird Freitag, 19 Uhr, gefeiert. Sonntags ist die Lohse-Galerie immer von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Bischofswerda

Malle im East

Der Eastclub holt am Sonnabend unter dem Motto „Malle geht immer“ den Sommer zurück nach Schiebock und hat ein paar passenden Schlager- und Partyhits der weltbekannten Mallorca-Events vorbereitet. Bei Außentemperaturen gen Gefrierpunkt geht es extrem heiß zur Sache. „Ob tanzen, chillen oder Eimersaufen, der Spaß steht im Vordergrund“, heißt es in der Ankündigung.

Sa, 13.1., los geht’s um 22 Uhr. Ein Ticket kostet 4 Euro.

Hoyerswerda/Oßling

Schulen öffnen Türen

Am Freitag findet im Foucault-Gymnasium Hoyerswerda an der Straße des Friedens der „Foucault-Abend“, ein Tag der offenen Tür, statt. Es gibt viel zu entdecken und so manches Projekt wird enthüllt, heißt es in der Einladung. Dazu gehören eine neue Kunstausstellung, Unterrichtsergebnisse des vergangenen Jahres und der Auftritt von Talenten in der Aula. Experimente in Physik und Chemie oder Interessantes aus Biologie, Geschichte und Geografie sollen bei Grundschülern Neugier wecken. Es gibt Gelegenheit zum Reden mit Fachlehrern und Schülern.

Die Oberschule in Oßling lädt am Samstag, 13.1., ab 15 Uhr zum Tag der offenen Tür.

Hoyerswerda

Zauberhaftes Wintermärchen

Mit dem Musikclontheaterstück „Die Zauberfiedel“ findet die Wintermärchen-Reihe in der KulturFabrik am Sonntag ihre Fortsetzung. Die einstündige Aufführung von und mit Tobias Klug ist geeignet für Kinder ab fünf Jahre. Die Geschichte handelt von der kleinen Geige Violina, die aus ihrem dunklen Geigenkasten abhaut, weil sie gern ein Konzert geben möchte. Ihr Besitzer, der Geigenclown Tobias, findet derweil allerlei andere Instrumente, Flöten, Pfeifen, Pauken, Trompeten und schließlich auch die Oma der kleinen Geige, die große Bassgeige. Mit ihnen erzählt er Geschichten und erlebt die verrücktesten Abenteuer. Violina ist übrigens eine Zaubergeige, und nur wenn sie genügend gepflegt und geliebt wird, das heißt, nur wenn Tobias genügend auf ihr übt, dann wächst und wächst sie und wird eines Tages die Menschen mit ihrer Musik verzaubern.

So, 15.30 Uhr, Bürgerzentrum Braugasse 1, Eintritt: 6 Euro.

Hoyerswerda

Groovy

Zum musikalischen Jahresauftakt der KulturFabrik Hoyerswerda kommt Thomas Stelzer mit seiner Band am Samstag ins Bürgerzentrum. Rhythm & Blues der Südstaaten der USA, Boogie Woogie, Reggae und Soul erwarten die Gäste. Die Band ist geprägt von der Spielweise und der unverwechselbaren Art, mit der Thomas Stelzer Gesang und Gefühl verbindet. Seine rauchige Bluesröhre verleiht auch gecoverten Songs eine eigene Note.

Thomas Stelzer & Friends, Samstag, 21 Uhr, Bürgerzentrum Braugasse 1. Karten kosten im Vorverkauf 16,50 Euro, an der Abendkasse 18 Euro. Schüler zahlen fünf Euro.

Senftenberg

Ein Feuerwerk an Melodien

Nicht zuletzt wegen der großen Resonanz auf das Konzert im vergangenen Jahr sind am Sonntagdie Leipziger Salon-Philharmoniker wieder zu Gast an der neuen Bühne Senftenberg. Im Zuge der Konzertreihe „Variationen“ präsentieren sie ein wahres Feuerwerk an Melodien vom „Kaiserwalzer“ bis zur „Schönen blauen Donau“. Die beiden Solistinnen des Abends, Gabriele Bernsdorf und Mona Deibele, nehmen mit Stephan Scherpe diesmal einen Tenor in ihre Mitte. Auf dem Programm stehen Kompositionen von Jacques Offenbach, Franz Lehár, Frederick Loewe, Johann Strauß und vielen anderen. Und keine Sorge: Der „Radetzkymarsch“ wird auch diesmal nicht fehlen.

So, 17 Uhr, einige Karten gibt es noch im Vorverkauf an der Theaterkasse an der Rathenaustraße sowie an der Abendkasse. Karten: zwischen 20 und 28 Euro.

Hoyerswerda

Neujahrs-Milonga

Zur Neujahrs-Milonga wird für Freitag in die KulturFabrik Hoyerswerda eingeladen. Alberto y su Cortinés, das Schallplatten-Unterhalter-Duo der 20er, lädt zu einem musikalischen Streifzug durch die goldene Ära des Tangos in Buenos Aires. Schellack-Platten, abgespielt auf einem Elektrogrammophon, erzeugen einen unverwechselbaren analogen Klang und verführen zum Tanz. Zuvor gibt’s ab 19 Uhr eine Einführung für Neugierige!

Fr, 12.1., 20 Uhr, Bürgerzentrum Braugasse 1, Eintritt: 12 Euro.

Hoyerswerda

Konzert zum Jahreswechsel

Die Konzertreihe „Das besondere Konzert zur Jahreswende“ gibt es seit nunmehr 22 Jahren. Zum Jahresbeginn 2018 wird es am Sonntag um 16 Uhr im Schloss Hoyerswerda die Besetzung Flöte, Bratsche und Klavier für das Kammermusikensemble geben. Der Dresdener Flötist Olaf Georgi, die Berliner Bratschistin Waltraut Elvers und die Initiatorin der Reihe, die Pianistin Heidemarie Wiesner, spielen Uraufführungen von Werken der sorbischen Komponisten Jan Cyž, Ulrich Pogoda, Sebastian Elikowski-Winkler und Heinz Roy; sowie Kompositionen der Sorben Kobjela, Rawp und Winar, die in neuem Gewand erklingen, neben Werken von Bach, Beethoven, Bloch, Honegger, Roy und Schubert, jeweils in unterschiedlichen Besetzungen. Thema und Inspirationsquelle für die Komponisten war der 90. Geburtstag (6. Dezember 2017) des Komponisten Heinz Roy. Mit der Moderation der Veranstaltung wurde der Berliner Rezitator und Autor Detlef Seydel beauftragt.

Bernsdorf

Närrisches „Halli Galli“

Der Start einer Veranstaltungsserie immer in der Faschingssaison in Bernsdorf könnte die speziell für die jüngere Generation gedachte Party „Halli Galli“ werden. Die erste Auflage, also Vol.1, steigt am Samstag im Vereinshaus „Grüner Wald“ und läutet gewissermaßen den zweiten Teil der aktuellen Saison des Bernsdorfer Karneval-Clubs ein. Dieser ist auch Veranstalter der Party. Party-Gänger. Diese können sich auf drei DJs freuen, darunter ist auch „Der HouseKasper“. Showeinlagen des BKC und Konfetti satt wird es geben.

„Halli Galli“, Sa, 13.1., im Saal des Vereinshauses „Grüner Wald“, Einlassbeginn ist um 21Uhr. Wer sich seine Karte im Vorverkauf (Geschenkestübchen Monika Scholz, Thälmannstraße 60) sichert, der spart zwei Euro.

Cottbus

Grieg im Mittelpunkt

Im Mittelpunkt beim 4. Philharmonischen Konzert des Staatstheaters Cottbus steht der norwegische Komponist Edvard Grieg, dessen Geburtstag sich 2018 zum 175. Mal jährt. Edvard Griegs „Peer-Gynt“-Suiten oder „Aus Holbergs Zeit“ sind regelrechte Ohrwürmer geworden. Weniger bekannt sind die Lyrische Suite op. 54 und die Sinfonischen Tänze op. 64, die das Philharmonische Orchester spielt. Max Bruchs Doppelkonzert für Klarinette, Viola und Orchester e-Moll op. 88 bearbeiteten die Zwillingsbrüder Daniel und Alexander Gurfinkel für zwei Klarinetten und stellen sich mit diesem Werk als Solisten in Cottbus vor. Mit der Uraufführung von „Espresso doppio“ für zwei Klarinetten und Orchester ist erstmals der mexikanische Komponist Enrico Chapela in Cottbus zu Gast.

Freitag, 20 Uhr, und Sonntag, 19 Uhr, jeweils im Großen Haus des Staatstheaters Cottbus.

Bad Muskau

Wanderauftakt führt zur Babina

Am Samstag eröffnet Geoparkführer Jürgen Siegemund die Wandersaison 2018 mit einer dreistündigen Tour in den polnischen Teil des Unesco Geoparks Muskauer Faltenbogen. Ziel ist das 2012 geotouristisch erschlossene Gebiet der ehemaligen Grube Babina. Die Wanderung führt durch den Ortskern von Leknica zum Altbergbaugebiet, in dem von 1920 bis 1973 Braunkohle und Ton gefördert worden ist.

Sa, 13 Uhr, Start und Endpunkt ist auf der ehemaligen Eisenbahnbrücke über die Neiße in Bad Muskau. Der Beitrag beträgt drei Euro pro Person.

Klitten

Chorkonzert in der Kirche

Am Sonntag findet im Anschluss an den Gottesdienst ein nachweihnachtliches Vokalkonzert in der Kirche zu Klitten statt. Der Akademische Chor der Hochschule Zittau/Görlitz mit seinen Vokalsolisten singt festliche weihnachtliche Vokalmusik aus alter und neuer Zeit. Die Leitung hat KMD Prof. Dr. Neithard Bethke. Es werden dort auch ausführliche Programme für die Hörer bereit gehalten.

So, 11 Uhr, der Eintritt zu dem Konzert ist frei – es wird aber um eine Kollekte gebeten.

Bad Muskau

Wanderung mit Hunden

Der Hundesportverein Weißwasser führt am Samstag seine diesjährige Winterwanderung in Bad Muskau durch. Treffpunkt ist um 10 Uhr an der Bergschen Kirchruine (Schillerstraße) unweit des Kindergartens. Interessierte – mit ihren Vierbeinern – sind willkommen.

Bad Muskau

Konzert im Schloss-Saal

Zum Neujahrskonzert wird für Sonntag in den Festsaal des Neuen Schlosses eingeladen. Veranstalter sind die Stiftung „Fürst-Pückler-Park“, die Stadtverwaltung sowie der Männergesangsverein 1845 Bad Muskau und der Volschor „Eintracht“.

So, 16 Uhr, Festsaal des Neuen Schlosses. Der Eintritt kostet 10 Euro.

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