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Dienstag, 01.01.2013

Winter lässt in Sachsen weiter auf sich warten

Der Winter legt in Sachsen auch zu Beginn des neuen Jahres eine Pause ein. Bis zum 10. Januar soll es weiterhin mild bleiben. Die Plusgrade in den vergangenen Tagen haben bereits die Wintersportfreuden schmelzen lassen.

Rodel noch gut: Am Sonntag zeigte sich die Rodelbahn in Rehefeld-Zaunhaus (Erzgebirge) noch gut befahrbar.
Rodel noch gut: Am Sonntag zeigte sich die Rodelbahn in Rehefeld-Zaunhaus (Erzgebirge) noch gut befahrbar.

© dpa

Leipzig. Der Winter legt in Sachsen auch zu Beginn des neuen Jahres eine Pause ein. Bis zum 10. Januar bleibe es mit Temperaturen von bis zu 10 Grad weiterhin mild, sagte Florian Engelmann vom Deutschen Wetterdienst in Leipzig am Montag. Auch die Nächte seien im ersten Januar-Drittel größtenteils frostfrei. „Momentan sieht es nicht gut aus für den Winter“, sagte der Meteorologe. Geringe Schneefälle seien höchstens in Lagen oberhalb von 800 Metern möglich. Aber auch in den Bergen halte das Tauwetter weiter an.

Die Plusgrade in den vergangenen Tagen haben bereits die Wintersportfreuden schmelzen lassen. Skilifte bleiben geschlossen, Loipen sind bei verharschtem, nassen Schnee nicht mehr befahrbar. Auf dem Fichtelberg liegen aber immerhin noch mehr als 50 Zentimeter Schnee, in Zinnwald sind es 30 Zentimeter. „Derzeit ist nicht viel zu holen“, sagte Engelmann. Grund für die milden Temperaturen seien Tiefdruckgebiete, die vom Atlantik her Richtung Europa steuerten.

Rekord: Minus 28,2 Grad Celsius

Einen ähnlich warmen Jahresanfang gab es auch im Januar 2012; im Februar kam dann ein extremer Kälteeinbruch. Die niedrigste Temperatur in Sachsen wurde 2012 am 6. Februar in Deutschneudorf im Erzgebirge gemessen, als das Thermometer dort minus 28,2 Grad anzeigte.

Generell war das Jahr 2012 aber etwas zu mild in Sachsen. Die Temperaturen lagen 0,8 Grad über dem langjährigen Mittel, sagte Engelmann. An 305 Tagen schien die Sonne, deutschlandweit wurden 306 Sonnentage gezählt. Am wenigsten ließ sich die Sonne in Sachsen in Zinnwald blicken (285 Tage). Dagegen bekam Klitzschen bei Torgau mit 328 Tagen den meisten Sonnenschein ab. Die höchste Temperatur kann Dresden verbuchen. Dort war die Quecksilbersäule am 20. August auf schweißtreibende 39,8 Grad gestiegen. Die Landeshauptstadt stellte damit 2012 deutschlandweit den Hitzerekord auf. (dpa)

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