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Mittwoch, 23.08.2017

Wilde Gladiolenwiese hofft auf „Naturwunder“-Titel

Malschwitz. Die Oberlausitz hofft auf die Anerkennung der Galdiolenwiese Dauban als Naturwunder. Im Wettbewerb 2017 liegt sie derzeit knapp auf Rang 1, wie die Verwaltung des Biosphärenreservats Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft in Malschwitz (Landkreis Bautzen) am Mittwoch mitteilte. Dabei suchen die Heinz Sielmann Stiftung und der Europarc-Verein Deutschland einzigartige Wiesen und Weiden in deutschen Biosphärenreservaten, National- und Naturparks. Noch bis zum 10. September kann im Internet abgestimmt werden.

Die 1994 auf dem früheren DDR-Truppenübungsplatz Daubaner Wald entdeckte und seitdem gepflegte Wiese stellt nach Angaben der Behörde des Staatsbetriebes Sachsenforst das bundesweit größte Vorkommen wilder Gladiolen dar. Damals blühten auf einer Wiese 30 Exemplare der vom Aussterben bedrohten Dachziegelige Siegwurz (Gladiolus imbricatus). Im Juli wurden beim jährlichen Monitoring auf der Wiese 1350 Wildgladiolen und mehr als 2000 Orchideen erfasst. (dpa)

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