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Mittwoch, 02.01.2013

Wieder Erdbeben im Vogtland

Plauen/Leipzig. Im Vogtland hat in den vergangenen Tagen erneut die Erde gebebt. Eine Serie von Schwarmbeben erschütterte seit Ende Dezember ein Gebiet rund um das westböhmische Novy Kostel. Mit einer Stärke von 2,4 auf der nach oben offenen Richterskala sei dabei am Neujahrstag der höchste Wert gemessen worden, bestätigte das Geophysikalische Observatorium Collm der Universität Leipzig am Mittwoch einen Bericht der „Freien Presse“ in Chemnitz. Beben dieser Stärke seien von Menschen kaum zu spüren, sagte der wissenschaftliche Leiter des Observatoriums, Siegfried Wendt. Die ersten rund 30 Minibeben innerhalb zweier Stunden seien am Heiligabend registriert worden, weitere 40 Erschütterungen folgten am 28. Dezember in der Region zwischen Plauen und Oelsnitz.

Die sogenannten Schwarmbeben in etwa acht Kilometer Tiefe sind typisch für das aus geologischer Sicht noch immer vulkanisch aktive Vogtland und treten dort immer wieder auf. Zuletzt wurden größere Erdstöße im August und Anfang September 2011 verzeichnet. Diese erreichten damals eine Magnitude von 3,9.

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