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Freitag, 28.12.2012

Wetter war 2012 auch in Sachsen extrem

Sachsen war in den vergangenen zwölf Monaten für Wetterrekorde gut. Die Temperaturen im Land schwankten über das Jahr zwischen minus 30 und plus 40 Grad.

Mit für diese Breiten extremen -28,2 Grad war der Februar 2012 im Erzgebirge sehr kalt (im Bild: WEtterstation auf dem Fichtelberg). Im Sommer lag der Rekord dagegen bei heißen 39,8 Grad.
Mit für diese Breiten extremen -28,2 Grad war der Februar 2012 im Erzgebirge sehr kalt (im Bild: WEtterstation auf dem Fichtelberg). Im Sommer lag der Rekord dagegen bei heißen 39,8 Grad.

© dapd

Offenbach. Klirrende Kälte und tropische Hitze: Sachsen hat ein extremes Wetterjahr 2012 erlebt. Während im Februar im Erzgebirge minus 28,2 Grad gemessen wurden, kratzten die Temperaturen im August in Dresden mit 39,8 Grad deutlich an der 40-Grad-Marke. Insgesamt sei das Jahr in der Region reich an Sonne gewesen, im Schnitt aber trotzdem eher kühl geblieben, wie der Deutsche Wetterdienst in Offenbach am Freitag mitteilte.

Die Durchschnittstemperatur in Sachsen lag mit 8,9 Grad unter dem bundesweiten Mittel von 9,1 Grad. Die Sonne schien mit 1.788 Stunden wesentlich länger als üblich (1.549 Stunden). Auch fiel etwas mehr Regen, nämlich 719 statt 699 Liter pro Quadratmeter.

Mit Blick auf ganz Deutschland sei das Jahr insgesamt etwas wärmer gewesen als normal. Die Sonne schien länger, dafür fiel etwas weniger Regen. Wetterextreme gab es nicht nur in Sachsen: An zahlreichen Messstationen im ganzen Land seien etwa von April bis September, also in sechs Monaten hintereinander, Temperaturen von über 30 Grad aufgetreten.

Der Dezember brachte zunächst kaltes Wetter mit Schnee, später mit Regen. Zu Weihnachten war es dann ungewöhnlich milde, geradezu frühlingshaft. Im Schnitt war der Monat damit etwas zu warm und deutlich zu feucht. Sachsen war im Dezember mit 0,4 Grad im Mittel hingegen das zweitkälteste Bundesland - im Bundesdurchschnitt waren es 1,5 Grad. Zugleich gehörte Sachsen zu den sonnenreichen Bundesländern. Der Dezember war etwas nässer als normal. (dpa)

Homepage des Deutschen Wetterdienstes

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