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Donnerstag, 14.01.2016

Wegen Zigarette niedergestochen

Das Opfer wurde schwer verletzt. War es ein Ausländer? Gibt es Parallelen zu einem ähnlichen Verbrechen in Meißen?

© dpa

Gröditz/Meißen. Am Mittwochabend wurde ein Mann (40) bei einer Attacke an der Straße Am Kanal in Gröditz schwer verletzt.

Der 40-Jährige war auf einem Fußweg am Floßkanal unterwegs, als in Höhe einer Gartensparte plötzlich ein Mann aus einem Gebüsch sprang und ihn packte. Der Unbekannte fragte in gebrochenem Deutsch nach Zigaretten und stach anschließend unvermittelt mit einem Messer auf den 40-Jährigen ein. Dieser erlitt schwere Verletzungen und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Angreifer flüchtete unerkannt. Er war etwa 1,80 Meter groß, von schlanker Gestalt und trug dunkle Kleidung sowie eine dunkle Mütze. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Bereits am 2. November vorigen Jahres ereignete sich ein ähnlicher Fall in Meißen. Damals befand sich kurz vor Mitternacht ein Mann (23) am Parkplatz eines Möbelmarktes an der Großenhainer Straße, als zwei Unbekannte auf ihn zukamen. Einer der beiden forderte Zigaretten. Dies lehnte der 23-Jährige ab.

Daraufhin stach ihm einer der Unbekannten unvermittelt mit einem Messer in den Bauch. Dann nahm das Duo die fallengelassene Zigarettenschachtel des jungen Mannes an sich und entfernte sich in Richtung Niederauer Straße. Die beiden Unbekannten beschrieb das Opfer als Männer mit dunklerem Teint. Einer war mit einer blauen Jeans bekleidet, der andere trug eine dunkle Mütze. Der 23-Jährige musste wegen seiner Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, so die zuständige Polizeidirektion Dresden. (SZ)