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Freitag, 21.04.2017

Viel Geld für Lok-Werkstatt

Die Weißeritztalbahn passiert die Brücke an der Talsperre Malter nahe Dippoldiswalde.
Die Weißeritztalbahn passiert die Brücke an der Talsperre Malter nahe Dippoldiswalde.

© Archivbild: dpa

Dresden. Der Freistaat fördert den Neubau einer Lokomotivwerkstatt für die Weißeritztalbahn mit 1,6 Millionen Euro. Einen entsprechenden Förderbescheid habe die Sächsische Dampf-eisenbahngesellschaft am Freitag erhalten, teilte Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) in Dresden mit. In der neuen Werkstatt am Bahnhof Freital-Hainsberg, die im kommenden Jahr fertig sein soll, würden künftig Lokomotiven und Wagen der Schmalspurbahn repariert und gewartet. Damit werde ein effizienter und sicherer Betrieb auf der wiederaufgebauten Weißeritztalbahn sichergestellt.

„Schmalspurbahnen sind wichtige Zeugen sächsischer Identität - unserer Industrie- und Verkehrsgeschichte. Deshalb ist es unser Ziel, die Infrastruktur, Lokomotiven und Wagen der Bahnen für uns und nachfolgende Generationen zu erhalten“, sagte Dulig. Die Förderung betrage 90 Prozent der geplanten Kosten.

Die 1882 gegründete Weißeritztalbahn ist nach eigenen Angaben die älteste im öffentlichen Betrieb befindliche Schmalspurbahn. Im Dampflokbetrieb fährt sie täglich auf 750 Millimeter Spurweite von Freital bei Dresden nach Dippoldiswalde durch das Osterzgebirge. (dpa)