Mittwoch, 26.12.2012

Vandalismus stört Weihnachtsfrieden

Es waren weitgehende friedliche Weihnachtstage - mit einigen Ausnahmen. Randalierer und Diebe trübten hier und da die festliche Ruhe in Sachsen.

Leipzig/Chemnitz/Dresden. Sinnlose Zerstörungswut und zahlreiche Diebstähle haben den Weihnachtsfrieden mancherorts in Sachsen empfindlich gestört. Nach Angaben der Leipziger Polizei vom Mittwoch randalierten zwei junge Männer - 20 und 18 Jahre alt - am frühen Morgen des ersten Weihnachtsfeiertages im Stadtteil Connewitz.

Die beiden Betrunkenen traten an sieben Autos die Spiegel ab, schlugen Scheiben der Wagen ein und zerkratzten den Lack. Anwohner alarmierten die Polizei. Als die Beamten bei dem älteren Randalierer einen Alkoholtest machen wollte, attackierte der 18-Jährige eine Polizistin. Sie wehrte sich mit Pfefferspray. Die beiden Männer befanden sich nach Feststellung der Personalien kurz darauf wieder auf freiem Fuß.

Auch in anderen Teilen des Freistaates gab es Vandalismus. Nach Angaben der Polizei wurden am Montag oder Dienstag im Chemnitzer Stadtteil Markersdorf mehrere Autoreifen zerstochen. Gleiches geschah am ersten Feiertag bei einem Wagen in Frankenberg.

In Chemnitz schlugen Kriminelle die Seitenscheibe eines Wagens des Pflegedienstes ein und stahlen Geschenke, die für Patienten gedacht waren. In Oederan demolierten in der Nacht zum Dienstag Unbekannte die Frontscheibe eines Autos.

Im Plauener Stadtteil Jößnitz gingen mehrere Scheiben am Bahnhofsgebäude zu Bruch, danach wurde dort Räume durchwühlt - der Schaden liegt bei 2.000 Euro. In Zwönitz (Erzgebirge) wurde in der Nacht zum Dienstag eine Telefonzelle gesprengt. In Dresden stahlen Autodiebe mehrere Fahrzeuge. (dpa)

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