Donnerstag, 10.01.2013
Unfall mit 20.000 Volt vermutlich selbst verschuldet
Ein Lastwagen-Fahrer aus dem Landkreis Bautzen ist am Mittwoch in Neustrelitz ums Leben gekommen, weil er mit seinem Fahrzeug eine Stromleitung mit 20.000 Volt Hochspannung berührt hatte. Laut Polizeiangaben liegt wohl ein Selbstverschulden vor.
Neustrelitz. Der Lastwagen-Fahrer aus dem Landkreis Bautzen, der am Dienstag bei einem Arbeitsunfall bei Neustrelitz getötet wurde, hat den tragischen Unfall vermutlich selbst verschuldet. Wie ein Polizeisprecher am Donnerstag in Neubrandenburg erklärte, hatte der 60-Jährige die Ladefläche des Kippers an einer Stelle angehoben, an der die Kippmulde eine 20.000-Volt-Hochspannungsleitung berührte.
Das hätten die Ermittlungen der Polizei ergeben. Als der Mann, der bei einem Fuhrunternehmen aus Brandenburg angestellt war, danach aus dem Fahrzeug ausstieg und mit der Reinigung des Kippfahrzeuges begann, sei es zu dem tragischen Stromschlag gekommen. Um völlig sicherzugehen, was die Todesursache war, habe die Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet.
Der Vorfall ereignete sich auf dem Gelände eines Kieswerks an der Bundesstraße 193 nördlich von Neustrelitz. Der Lkw hatte Abraum von der nahe gelegenen Bahnbaustelle der Strecke Berlin-Rostock in die Kiesgrube gebracht, wo das Fahrzeug nach dem Abkippen gereinigt werden sollte. Sofortige Wiederbelebungsversuche waren erfolglos geblieben. (dpa)