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Freitag, 18.03.2016

Trödeldreh mit Schwierigkeiten

Experte Marco Heuberg und das RTL-II-Team sind in Reichenbach angekommen. Die örtliche Feuerwehr hilft bei der Doku-Soap, musste aber erst mal anderweitig ausrücken.

Marco Heuberg dreht die nächsten drei Tage mit seinem Team bei einer Reichenbacher Familie.
Marco Heuberg dreht die nächsten drei Tage mit seinem Team bei einer Reichenbacher Familie.

© Matthias Wehnert

Reichenbach. Heute beginnen die dreitätigen Dreharbeiten. Experte Marco Heuberg und das Team der Doku-Soap „Der Trödeltrupp - Das Geld liegt im Keller“ auf RTL II sind am Donnerstagnachmittag in Reichenbach angekommen. Inzwischen ist der SZ auch bekannt, dass sich eine Reichenbacher Familie als Hauptakteur angemeldet hat. Am Sonnabend ist sie von 10 bis 12 Uhr auf dem Marktplatz zu sehen, denn nach dem Konzept der Sendung wird das Geheimnis um die anonymen Sammler zum Flohmarkt gelüftet. Die Familie sammelte jahrelang lang alte Radios und Röhren-Fernseher. Die werden von der Firma „Good Times Fernsehproduktion“ zusätzlich auf einer Kleinanzeigenplattform beworben. Auch klassischer Trödel wie Briefmarken, Hausrat oder Fahrräder sollen verkauft werden.

Dem zuvor gestarteten Aufruf nach Helfern folgten viele Menschen, die nun beim Sortieren unter die Arme greifen. Auch die ortsansässige Feuerwehr unterstützt die Dreharbeiten. Allerdings musste diese heute Vormittag erst mal anderweitig ausrücken: Der Grund: auf der B6 bei Reichenbach ist gegen 8 Uhr ein Verkehrsunfall passiert. Ein 57-jähriger Fordfahrer bremste an einer Kreuzung, weil ein Rettungswagen auf der einmündenden Straße kam. „Offenbar hat der dahinter gewesende Opel-Fahrer das Bremsmanöver nicht rechtzeitig bemerkt“, sagt Thomas Knaup von der Polizeidirektion Görlitz. Der 24-Jährige fuhr dem Ford hinten drauf. Er verletzte sich dabei und kam zur Behandlung in ein Krankenhaus. Die Feuerwehr Reichenbach rückt mit elf Kameraden an, um Bindemittel zu streuen und die Batterie abzuklemmen. Die Autos mussten abgeschleppt werden. Der Schaden beträgt 12 000 Euro.

Die Dreharbeiten in Reichenbach dauern nun drei Tage. Die Doku-Soap, die schon über 600 Mal im Fernsehen gelaufen ist, lockt in Spitzenzeiten knapp über zwei Millionen Besucher vor den Fernseher. (szo/tc)