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Montag, 14.03.2016

Tillich spricht von Zeit zum Handeln

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich in Meißen vor Beginn der Eckwerteklausur der sächsischen Staatsregierung.
Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich in Meißen vor Beginn der Eckwerteklausur der sächsischen Staatsregierung.

© dpa

Meißen. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) sieht das Ergebnis der drei Landtagswahlen vom Sonntag als deutliches Signal gegen die bisherige Flüchtlingspolitik. Die Wähler hätten den Parteien CDU, SPD und Grüne zu verstehen gegeben, „dass man mit dem bisherigen Weg in der Flüchtlingspolitik nicht einverstanden ist“, sagte er am Montag am Rande einer Klausurtagung der Koalition in Meißen.

„Wir haben in den letzten Wochen zu viel geredet und zu wenig gehandelt“, sagte Tillich. Das Flüchtlingsthema sei das „allüberragende Thema“ nach den Wahlumfragen. Deshalb müssten die Parteien jetzt die richtigen Lehren ziehen und handeln: „Und ich bin der Auffassung, die beste Antwort an die AfD ist: Wir müssen jetzt handeln.“ (dpa)