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Mittwoch, 14.01.2015

Tillich lädt zu Dialogforum

Vor dem Hintergrund der Pegida-Demonstrationen in Dresden wollen Politiker am kommenden Mittwoch erstmals mit interessierten Bürgern ins Gespräch kommen.

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Ministerpräsident Stanislaw Tillich und weitere Politiker wollen am kommenden Mittwoch mit 300 Bürgern sprechen.
Ministerpräsident Stanislaw Tillich und weitere Politiker wollen am kommenden Mittwoch mit 300 Bürgern sprechen.

© dpa

Dresden. Vor dem Hintergrund der Pegida-Demonstrationen in Dresden mit zuletzt 25 000 Teilnehmern hat die sächsische Staatsregierung interessierte Bürger zu einem neuen Dialogforum eingeladen. Erstmals wollen Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), Integrationsministerin Petra Köpping (SPD), Dresdens Erster Bürgermeister Dirk Hilbert und weitere Politiker am kommenden Mittwoch mit 300 Bürgern sprechen. Themenschwerpunkte der Veranstaltung im Congress Center Dresden sind Asyl, Integration und Zuwanderung.

Geplant ist, dass bei der Veranstaltung unter dem Motto „Miteinander in Sachsen“ zunächst an Tischen unabhängig moderierte Gespräche geführt werden, wie die Staatskanzlei am Mittwoch mitteilte. Daran schließe sich eine offene Diskussionsrunde an. Um einen echten Dialog zu ermöglichen, müsse die Teilnehmerzahl allerdings begrenzt werden.

Interessierte können sich telefonisch oder im Internet anmelden. Sollten es mehr als 300 Bewerber geben, entscheidet das Los. In den nächsten Wochen und Monaten soll es weitere Veranstaltungen geben.

Anmeldung unter dialogforum-sachsen.de oder telefonisch unter +49 351 8160931. Das Telefon ist Donnerstag und Freitag zwischen 10.00 und 18.00 Uhr besetzt, am Wochenende zwischen 12.00 und 18.00 Uhr und am Montag zwischen 10.00 und 12.00 Uhr.

Leser-Kommentare

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Insgesamt 90 Kommentare

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  1. Michael Faber

    Wir brauchen Zuwanderung!

  2. M. Fechner

    Aber nicht in Laubegast!

  3. Juliane

    Herr Tillich hat auch zwei Ohren; zum einen geht's rein, was der "besorgte Bürger" sagt, zum anderen genauso schnell wieder raus. Warum sollte er von seiner vorgefertigten Meinung abweichen? Erwartet hätte ich, dass er von seiner Ablehnung mit dem Pegida-Orga-Team zu sprechen abgewichen wäre. Aber mit denen will er offenbar nach wie vor nicht reden. Wie ein kleines trotziges Kind, dass erst mit dem Fuß aufstampft und sich dann schmollend wegdreht. "Besorgte Bürger" sind aber sicherlich, so mag er insgeheim hoffen, die leichter zu knackende Nuss.

  4. Thilo Fleck

    #1: Was hat das unmittelbar mit dem Thema zu tun? - Man kann nur raten: Sind die sächsischen Politiker zur Vernunft gekommen, oder beugen sie sich dem Druck der Straße?

  5. basti

    Herr faber sie haben recht. Aber nur eine kontrollierte und geordnete Zuwanderung. Und wer glaubt, die fehlenden Fachkräfte durch Asylbewerber zu decken, irrt gewaltig. Außerdem darf man Zuwanderung und Asyl nicht vermischen. Das eine hat mit dem anderen extrem wenig zu tun.

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