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Mittwoch, 04.10.2017

So sprechen die Sachsen in ...

Eine Karte, alle Variationen: Wir zeigen, wie vielfältig Sachsen ist.
Eine Karte, alle Variationen: Wir zeigen, wie vielfältig Sachsen ist.

© szo/sgs

Säggs´sch ist nicht gleich Sächsisch: Ob Meißnisch oder Osterländisch, Vogtländisch, Erzgebirgisch oder Lausitzisch - die Dialekte im Freistaat sind fast genauso vielfältig wie seine Bewohner.

Während sie mancherorts gern ein U für ein O vormachen, rollen sie anderswo so sehr das R, dass man fast glauben könnte, Texas finge gleich hinter Zittau an. Ganz zu schweigen von Wörtern, die es gar nicht gibt, nor?

So geht sächsisch

So viel Vielfalt will sich Gehör verschaffen. Deshalb zeigt diese Karte Videoclips von Leserinnen und Lesern der SZ, die zwei ganz bestimmte Sätze vorlesen:

Landkarte der sächsischen Sprachen

Viele Videos haben wir schon - und doch sind noch längst nicht alle Variationen der sächsischen Mundart abgebildet. Genau hier kommen Sie ins Spiel: Schicken Sie uns Ihr Video, in dem Sie die Sätze selbst vorsprechen - und werden Sie so zu einem Teil unseres Dialekt-Mosaiks. Wir freuen uns über jeden Clip!

Die beiden zu sprechenden Sätze lauten: „Die Sachsen, die sind helle, das weiß die ganze Welt. Und sind sie mal nicht helle, dann haben sie sich verstellt.“

Schicken Sie Ihren Clip direkt oder via Wetransfer an sz.online@ddv-mediengruppe.de, posten Sie ihn als Kommentar unter dieses Facebook-Posting oder senden Sie ihn uns per WhatsApp. Dazu müssten Sie allerdings einmal unseren kostenlosen WhatsApp-Service aktivieren.

Diese Aktion wird unterstützt von "so geht sächsisch", der Kampagne des Freistaats

Themen aus der SZ-Sonderausgabe „Off Säggs‘sch“

›› Ist Sächsisch ein Karrierekiller?
›› Das sind die Sächsischen Wörter des Jahres
›› Verbotene Mundart
›› Interview mit Tom Pauls
›› Zwee viehsche Kunden
›› Goethe auf Sächsisch

Leser-Kommentare

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Insgesamt 7 Kommentare

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  1. Berg

    Sehr schön, dass jetzt in der Zeitung zu größeren Texten übergegangen worden ist, und nicht nur einzelne Wörter betrachtet werden. - Mit Ulbricht und Cohrs hat das Sächsische leider einen unabänderlichen Touch von Dummheit, Einfalt, Ulk eingefangen. So bleibt der Dialekt bis heute nur etwas für Kabarettisten. Im Ernst des Alltags, des Berufs kann man nur selten in unserer Mundart ernstgenommen werden. Schade.

  2. boblinger

    Dann doch einmal grundsätzlicher: Die deutschen Dialekte der Oberlausitz (die sorbischen klammern wir als slawische einmal ganz aus) zählen in der klassischen Dialektologie nicht zu den sächsischen sondern zu den schlesischen Dialekten. Zu erkennen daran, dass östlich Radeberg bis heute keine/r ein Problem mit d-t, b-p, g-k usw. hat.

  3. Marcel

    Görlitzer, und sämtliche weiteren Einwohner im ehemaligen Niederschlesien sprechen schlesisch! und NICHT sächsisch!

  4. checfkoch

    @2 - der Dialekt der südlichen Oberlausitz ist meines Wissens nach kein schlesischer Dialekt, sondern eine Mischung vom böhmischen und fränkischen Dialekten. Dazu kommen noch Einflüsse aus dem slawischen Sprachgebrauch. siehe Wikipedia Das macht auch Sinn, da die südliche Oberlausitz von fränkischen und böhmischen Gebieten heraus besiedelt wurde.

  5. Berg

    Zweitens finde ich es wichtig und richtig, dass nun auch die sächsische Schreibe festgelegt werden muss: die abgekürzten Endungen, die zusammengefassten Wörter, die Groß- und Kleinschreibung, getrennt oder zusammen usw. Weiter so, SZ! - Und sprechen tut jede/r, wie man will.

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