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Mittwoch, 19.03.2014

Rund 200.000 Analphabeten in Sachsen - Bundesweiter Aktionstag

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Dresden/Chemnitz. Rund 200.000 Menschen in Sachsen können für den Alltag nicht gut genug lesen und schreiben. Der Freistaat investierte in den vergangenen sieben Jahren rund 15 Millionen Euro in Weiterbildungsmaßnahmen, um die Zahl dieser sogenannten funktionalen Analphabeten zu reduzieren, wie das Kultusministerium in Dresden am Mittwoch vor dem bundesweiten Aktionstag gegen Analphabetismus (20. März) in Chemnitz mitteilte. Der findet erstmals in Sachsen statt.

Seit Oktober 2012 warb die Kampagne „Lesen & Schreiben - Mein Schlüssel zur Welt“ damit bisher 13 Mal in verschiedenen Regionen dafür, dass es nie zu spät ist, lesen und schreiben zu lernen. Laut einer Studie von 2011 können bundesweit 7,5 Millionen Erwachsene das nicht richtig. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare

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  1. Realist

    Ein Hoch auf das 1991 übernommene bayrisch-schwäbische Bildungssystem!

  2. E. Benheiter

    Zu kurz gesprungen, @ Realist! Bildung beginnt im Elternhaus -Schule(über die mangelnde Qualität hierzulande brauchen wir uns nicht zu unterhalten) stellt nur ein Puzzleteil dar!

  3. Juliane

    Die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen, wenn man die ganzen Kinder und Teenies mit einrechnet, die von Interpunktion und Grammatik noch nie gehört haben und so schreiben wie sie sprechen.

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