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Donnerstag, 07.12.2017

Öko-Landbau legt um 29 Prozent zu

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Wilsdruff. In Sachsen wird auf immer mehr Feldern Öko-Landbau betrieben. Bio-Bauern hätten im laufenden Jahr Öko-Prämien für insgesamt 52 441 Hektar beantragt, sagte Agrarminister Thomas Schmidt (CDU) am Donnerstag anlässlich des 10. Biobranchentreffen Mitteldeutschland in Wilsdruff bei Dresden. Das entspreche im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung um 11 641 Hektar oder fast 29 Prozent. Begünstigt hätten dies höhere Prämien vom Freistaat und ebenfalls erhöhte EU-Fördermittel.

Der Anteil des geförderten Öko-Landbaus an der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche im Freistaat steigt seit Jahren stetig auf niedrigem Niveau und liegt nun bei knapp fünf Prozent. Allerdings gibt es laut Ministerium auch Bio-Bauern, die auf Fördermittel verzichten. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

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  1. Willy

    Deutschland folgte dem EU-Ziel und hat schon vor 10 Jahren als Zielvorstellung "20% Ökolandbau-Fläche" herausgegeben. Mit derzeit < 9% sind wir weit davon entfernt und besonders auch Sachsen mit nur 5%. Deutschland muss sich hinter Österreich (derzeit 19,5 %) verstecken sowie auch hinter vielen anderen Ländern wie Italien, Spanien, Portugal, Tschechien, Slowakei usw. Die Frage ist also nicht, wie toll das Flächenwachstum für Ökolandbau in Sachsen ist, sondern warum es so schlecht ist! Aber keine Angst - jeder Bauer weiß die Antwort!

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