erweiterte Suche
Donnerstag, 10.03.2016

Neues Gutachten zu Wartburg-Unfall

Die Akte zum tödlichen Verkehrsunfall auf der B178 bei Großhennersdorf liegt nun bei der Staatsanwaltschaft. Noch sind Fragen offen.

Bei dem Unfall am 21. Juni 2015 an der Kreuzung Lindenallee Großhennersdorf kamen zwei Insassen des Wartburgs ums Leben.
Bei dem Unfall am 21. Juni 2015 an der Kreuzung Lindenallee Großhennersdorf kamen zwei Insassen des Wartburgs ums Leben.

© Rafael Sampedro

Großhennersdorf. Die Polizei hat ihre Ermittlungen zu dem tödlichen Verkehrsunfall am 21. Juni 2015 abgeschlossen und den Fall an die Görlitzer Staatsanwaltschaft übergeben. Darüber informiert Tobias Sprunk, Pressesprecher der Polizeidirektion Görlitz, auf Nachfrage der SZ. Das bedeutet nun aber nicht, dass die Ermittlungen zum Unfallhergang abgeschlossen sind. Denn wie von der Görlitzer Staatsanwaltschaft zu erfahren war, werde derzeit noch ein Gutachten eingeholt. „Weitere Auskünfte zu dem Vorfall können gegebenenfalls nach Abschluss der Ermittlungen erteilt werden“, sagt Irene Schott von der Staatsanwaltschaft.

Bei dem Unfall am 21. Juni vergangenen Jahres waren an der Kreuzung Lindenallee Großhennersdorf ein aus Richtung Zittau kommender Wartburg und ein Opel Corsa frontal zusammengestoßen. Der Opel war zuvor in der Rechtskurve auf die andere Fahrbahn geraten. Zwei Insassen des Wartburgs waren noch an der Unfallstelle verstorben, die Beifahrerin des Opels erlag später ihren schweren Verletzungen. Die vier anderen Insassen in beiden Fahrzeugen wurden verletzt. (SZ/se)