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Sonntag, 17.01.2016

Mörder vom Leipziger Reiterhof tot im See gefunden?

Von Sven Heitkamp

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Mit rot-weißem Absperrband wurde der Reiterhof im Leipziger Stadtteil Knauthain im Dezember nach den tödlichen Schüssen abgesperrt.
Mit rot-weißem Absperrband wurde der Reiterhof im Leipziger Stadtteil Knauthain im Dezember nach den tödlichen Schüssen abgesperrt.

© dpa

Leipzig. Im Cospudener See in Leipzig wurde am Wochenende eine männliche Leiche geborgen. Vermutet wird, dass es sich um den 50-jährigen Österreicher Hermann Haase handelt, der im Dezember den Besitzer eines Reiterhofs an dessen Haustür erschossen haben soll.

Die Ermittler äußerten sich Sonntag nicht zur Identität der Leiche. Die Staatsanwaltschaft werde erst Montag alle Maßnahmen treffen, so ein Polizeisprecher. Denkbar ist, dass ein DNA-Test ausreicht und keine Obduktion nötig ist.

Karte

Anfang Dezember war ein Mörder auf dem Reiterhof vorgefahren und hatte Besitzer Rocco J. mit drei Schüssen getötet. Dann warf er Dokumente in einem Umschlag bei der Staatsanwaltschaft ein und stellte seinen Audi A8 im Stadtteil Connewitz ab. Seither wurde angenommen, dass der mutmaßliche Täter Hermann Haase sei und er sich nach dem Mord selbst getötet habe.

Samstagnachmittag wurde die Wasserleiche von Passanten entdeckt. Hintergrund des Falles soll ein Erbschaftsstreit um den Pferdehof sein, auf den Haases Leipziger Lebensgefährtin Ansprüche erhob.

Leser-Kommentare

Insgesamt 3 Kommentare

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  1. MordZumWohleEinesDritten?

    Was ist denn das für ein Pfusch? Natürlich müssen das Gebiss+die DNA+eine Obduktion vorgenommen werden!! Eine Ermittlung muss nach allen Seiten hin offen sein! Es ist möglich, dass dieser Mann schwere Krankheiten hatte, die sein Verhalten in Richtung Psychopathie verstärkten-z.B. Tumore. Als schwer Drogenabhängiger könnte er erpressbar oder schuldunfähig gewesen sein(siehe Crystal). Die Wasserleiche könnte in Wirklichkeit ein anderes Bauernopfer sein oder eine Leiche ähnliches Aussehens aus einem anderen Verbrechen o. Unfall sein. Die DNA könnte schon weitergehend zersetzt sein. Die Referenzproben von Hermann Haase könnten von einem anderen stammen oder Referenzproben und Leichenprobe stimmen überein, sind aber nicht von Hermann Haase. Wäre es also ein gestellter Fall, bekäme man es nicht mit. Die Leiche könnte auch eine Patchworkleiche sein. Klar, wenn die Leiche nahezu unversehrt wäre, ist das alles sehr unwahrscheinlich. Ordentliche Ermittlungen sind aber ergebnisoffen.

  2. Oh,

    @1 Du bist ja ein Kluger !

  3. flo

    @MordZumWohleEinesDritten? Vielleicht ist der auch beim Kamelrennen vom Nashorn gefallen? (siehe http://www.sz-online.de/nachrichten/stadt-will-projekt-ostra-see-pruefen-3295282.html?CommentPage=7#Comments)

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