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Donnerstag, 28.02.2013

Mobile Verwaltung - Bürgerterminals werden getestet

Eine Frau benutzt in Produktionsräumen der Firma eKiosk in Dresden (Sachsen) das neue Bürgerterminal. Im Rahmen des Projektes «Bürgerterminal und Mobile Bürgerbüros als moderne Bürgerservices im ländlichen Raum» soll das Bürgerterminal vor allem den Menschen in dünn besiedelten Regionen Anfragen an Behörden erleichtern.
Eine Frau benutzt in Produktionsräumen der Firma eKiosk in Dresden (Sachsen) das neue Bürgerterminal. Im Rahmen des Projektes «Bürgerterminal und Mobile Bürgerbüros als moderne Bürgerservices im ländlichen Raum» soll das Bürgerterminal vor allem den Menschen in dünn besiedelten Regionen Anfragen an Behörden erleichtern.

© ZB

Dresden. Videokonferenz mit Behörden: Sogenannte Bürgerterminals sollen künftig den Menschen in Sachsen lange Anfahrtswege zum Amt ersparen. Ein Prototyp der Multifunktionsgeräte wurde am Donnerstag in Dresden vorgestellt. Er verfügt unter anderem über Scanner, Drucker, Bildschirm und Telefon. Per Video können die Bürger Kontakt zur Verwaltung aufnehmen, um sich auf diesem Weg beim Ausfüllen von Anträgen helfen zu lassen. Zunächst zehn Geräte werden in den nächsten zwei Jahren getestet. «Denn künftig wird nicht mehr jede Gemeinde ihre eigene Verwaltung haben», erklärte eine Sprecherin des Justizministeriums.

Im Vorjahr wurden in Sachsen zudem die ersten «Bürgerkoffer» verteilt. Behördenmitarbeiter kommen damit zu den Menschen nach Hause, um etwa einen Ausweis oder Reisepass zu beantragen. Die mobilen Büros sind Teil der sogenannten Staatsmodernisierung. Sachsen will seine Verwaltung verschlanken, aber angesichts der abnehmenden und zugleich älter werdenden Bevölkerung auch sein Dienstleistungen verbessern. (dpa)

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