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Samstag, 21.10.2017

Mitgliederschwund der großen Parteien in Sachsen geht weiter

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Dresden. Der Mitgliederschwund der großen Parteien in Sachsen setzt sich fort. Wie eine Umfrage der Nachrichtenagentur dpa ergab, verlieren die CDU und Linke, die anderen Parteien können hingegen leicht zulegen.

Mit fast 10 700 Mitgliedern bleibt die CDU trotz eines Verlustes von etwa 330 Anhängern in den vergangenen zwölf Monaten stärkste Partei, gefolgt von den Linken mit 8 200. Die SPD hat nach eigenen Angaben aktuell fast 4 800 Mitglieder, die FDP 2 055, die Grünen 1 488 - so viele wie noch nie. Die AfD vermeldet rund 1 800 Anhänger mit Parteibuch. Die Tendenz sei trotz des Abgangs von Parteichefin Frauke Petry weiter steigend, hieß es. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 4 Kommentare

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  1. Th. Schmidt

    Die GRÜNEN die kleinste Partei in Sachsen aber der grösste Schulmeister. Kann man doch so sagen?

  2. Berg

    Dann stelle ich mal die Frage, warum unter den Spitzenleuten der Gesellschaft, Professoren, Künstler, Schriftsteller, Sportler, Kirchenvertreter, Unternehmer, Medienpromis usw. nicht mehr Leute in eine Partei eintreten, um sich mal eine Legislaturperiode für ein Amt zu bewerben. Es war mal Pflicht gewesen, dass Spitzenkräfte in Industrie, Wissenschaft, Verwaltung in den Versammlungen und auf Parteitagen der regierenden Partei dabei sind, um sich auch über die politischen Richtungen weiträumig untereinander verständigen zu können. Das ist natürlich in der heutigen absoluten Freiheit undenkbar.

  3. Thomas

    Die Spitzenleute der Gesellschaft, Professoren,Künstler,Schriftsteller,Sportler,Kirchenvertreter,Unternehmer,Medienpromis usw. sind doch alle in der Politik. Die nennen sich Lobbyisten

  4. Berg

    Danke, Thomas, für die ironische Entgegnung. Mag sein, dass es so ist, doch das beantwortet meine Frage nicht zufriedenstellend. Warum treten so wenige fähige Leute in die führenden Parteien ein, um einmal mitzuregieren? Viele haben Ansehen, Charisma, einen hohen Bekanntheitsgrad und begnügen sich mit ihrem privaten kleinen Familien- und Berufsglück, sind aber oft genug unter den Meckerern (sagte man früher), heute mehr Wutbürger genannt, anstatt mit vernünftigen Argumenten, Faktenwissen und Überzeugungskraft politische Leitlinien durchzusetzen. Das ewige "andersmachen!!"-Geschrei hilft überhaupt nicht..

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