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Montag, 14.03.2016

Mit den Märzenbechern um die Wette strahlen

Im Polenztal zeigen sich die Frühblüher. Die Parkplätze sind eingerichtet und die Gaststätten geöffnet.

Von Anja Weber

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Im Polenztal ist Zeit zum Märzenbecher-Gucken. Rosalie aus Pirna freut sich über die Frühlingsboten.
Im Polenztal ist Zeit zum Märzenbecher-Gucken. Rosalie aus Pirna freut sich über die Frühlingsboten.

© Steffen Unger

  • Im Polenztal ist Zeit zum Märzenbecher-Gucken. Rosalie aus Pirna freut sich über die Frühlingsboten.
    Im Polenztal ist Zeit zum Märzenbecher-Gucken. Rosalie aus Pirna freut sich über die Frühlingsboten.

Bei frühlingshaften Temperaturen kann jeder den Märzenbechern im Polenztal beim Wachsen zusehen. Doch wer sich auch bei lausigen einem Grad Plus nicht davon abbringen lässt, muss ein echter Liebhaber sein. Und es gab am Wochenende einige davon. Dick eingemummelt wanderten sie durch das Tal.

Ihre volle Blüte haben die Märzenbecher wegen der kühlen Temperaturen zwar noch nicht erreicht. Deshalb halten sich größere Blütenteppiche noch etwas versteckt. Aber das Naturschauspiel kann beginnen. Polenztals Nachbarstädte Hohnstein und Stolpen haben sich auf den sicherlich wieder großen Besucheransturm in den nächsten Wochen vorbereitet. Die größeren Parkplätze in Cunnersdorf am Landweg und auf der Scheibenmühlenstraße in Heeselicht sind gut sichtbar ausgeschildert. Sonntagnachmittag wurde das Angebot gut genutzt, wie zum Beispiel von Familie Renner aus Pirna. Sie hatten ihr Auto auf dem Wiesenparkplatz am Landweg abgestellt. Mit ihren beiden Kindern sind sie schon „Stammgucker“, wenn es um die Märzenbecher im Polenztal geht. Auch das Wetter hält sie nicht davon ab. „Wenn die Märzenbecher blühen, kommen wir meistens mehrmals ins Polenztal, weil das so schön ist“, sagt Simone Renner. Unzählige Fotos habe sie schon geschossen. Die Familie hatte sich aufgrund des Wetters dieses Mal für die kürzere Route über den Landweg, die Bockmühle, den Schoßgrund und zurück entschieden.

Insgesamt stehen in diesem Jahr wieder vier unterschiedlich lange, gut ausgeschilderte Routen zur Auswahl: drei von Hohnsteiner Flur und eine von Heeselicht aus. Einwohner Tino Wehner hatte die Schilder entlang der Scheibenmühlenstraße und den angrenzenden Wegen wieder erneuert. Damit fällt den Wanderern die Orientierung Richtung Polenztal leicht. Auch im Stolpener Ortsteil Heeselicht sind seit dem Wochenende die Parkplätze ausgeschildert. Die Blüte selbst wird sich in den nächsten sicherlich noch weiter entfalten. Die Gaststätten entlang des Tales sowie die in Heeselicht und Hohnstein selbst waren schon am Wochenende auf die Besucher eingerichtet. Auch hier wurden spezielle Hinweisschilder mit den Öffnungszeiten aufgestellt.

Die dazugehörenden Biergärten werden sicherlich erst in den nächsten Tagen in Betrieb gehen. Denn für ein Bier bei einem Grad Plus im Freien war es zu kalt. Dafür gab es ein warmes Plätzchen in den Gasthäusern. Wer sich in den nächsten Tagen entscheidet, sich das nur wenige Wochen währende Naturschauspiel im Polenztal anzuschauen, sollte auf jeden Fall festes Schuhwerk nicht vergessen. Schon jetzt können sich Besucher den 3. April vormerken. Ab 14 Uhr steigt an der Gaststätte Bockmühle in Cunnersdorf das Märzenbecherfest mit den Hohnsteiner Blasmusikanten. Außerdem kann über die Internetseiten der Städte Stolpen und Hohnstein der Blog mit dem Märzenbechertagebuch verfolgt werden. Wer etwas Zeit mitbringt, dem sei auch ein Rundgang durch die anliegenden Orte empfohlen. Denn in so manchen Vorgärten haben sich über die Jahre große Blütenteppiche entwickelt.

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