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Dienstag, 26.01.2016

Lkw rammt Autobahntunnel

Im Nadelöhr Königshainer Berge hat ein Schwerlasttransport den Verkehr behindert. Nun könnte der Abschnitt schlimmstenfalls gesperrt werden.

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Die sogenannten Nachläuferachsen des Schwerlasttransportes sind defekt.
Die sogenannten Nachläuferachsen des Schwerlasttransportes sind defekt.

© Danilo Dittrich

  • Die sogenannten Nachläuferachsen des Schwerlasttransportes sind defekt.
    Die sogenannten Nachläuferachsen des Schwerlasttransportes sind defekt.
  • Der Lkw blockiert über drei Stunden die rechte Fahrspur im Tunnel Königshainer Berge.
    Der Lkw blockiert über drei Stunden die rechte Fahrspur im Tunnel Königshainer Berge.
  • Der Auflieger schrammt etwa 100 Meter entlang der Tunnelwand.
    Der Auflieger schrammt etwa 100 Meter entlang der Tunnelwand.

Kodersdorf. Defekte Achsen, ein lose hängender Reifen und Schäden an der Wand sind das Ergebnis des Unfalls, der am Montagabend im Autobahntunnel Königshainer Berge zwischen Görlitz und Bautzen passierte: Gegen 19.20 Uhr ist ein Lkw mit Anhänger auf der A4 in Richtung Dresden unterwegs. Unmittelbar nach dem Passieren der Röhre gleiten die sogenannten Nachläuferachsen nach rechts. Der Auflieger schrammt dadurch etwa rund 100 Meter entlang der Tunnelwand, bevor der Lkw zum Stehen kommt. Grund ist laut Thomas Knaup von der Polizeidirektion Görlitz ein technischer Defekt. Die Beamten sperren die rechte Fahrspur, bis das Abschleppunternehmen Dussa vor Ort ist.

Fahrer und Beifahrer aus Deutschland bleiben unverletzt. Wäre der Unfall vor oder hinter dem Tunnel passiert, hätte er schlimmer ausgehen können, sagen sie. Und wäre die linke Achsenseite betroffen gewesen, hätte der Aufflieger möglicherweise beide Fahrspuren blockiert. So hingegen fährt der Lkw samt Auflieger im Schritttempo mit Begleitung des Abschleppdienstes und der Polizei zum nächsten Parkplatz. Gegen 22.40 Uhr kann die rechte Fahrspur wieder freigegeben werden.

„Wir wissen im Moment nicht, ob der Unfall noch Nachwehen nach sich zieht“, sagt Knaup. Vertreter vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr sowie der Straßenmeisterei wollen sich heute den Abschnitt anschauen. Je nach Höhe des Schadens an der Wand könnte dieser gesperrt werden. „Der Tunnel ist ein sensibles Nadelöhr“, sagt der Polizeisprecher. Schließlich hat der Schwerlastverkehr aus Richtung Polen bundesweit nur vier Möglichkeiten, über die Grenze zu fahren. Die A4 ist eine davon. (szo)

Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

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  1. Fritz

    Da haben die Politiker wieder eine großen Weitsicht die Autobahn bauen lassen.........Warum die Autobahn nicht schon dreispurig gebaut. Der Verkehr nach Polen und weiter wird stetig steigen.Wäre das nicht mal einen Idee, eine Bahnstrecke von München nach Karkau..gab es schon mal in der DDR, von Stuttgart nach Krakau.

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