erweiterte Suche
Mittwoch, 04.10.2017

Leicht erhöhte Radioaktivität in Görlitz gemessen

2

© Jürgen Lösel

Görlitz. In Görlitz sind leicht erhöhte Radioaktivitätswerte gemessen worden. Spuren des Stoffes Ruthenium-106 (Ru-106) seien festgestellt worden, teilte das Bundesamts für Strahlenschutz am Mittwoch mit. Es gebe aber keinerlei Gesundheitsgefahr.

Die Ursache für die erhöhten Radioaktivitätswerte an mehreren europäischen Messstellen ist weiterhin unbekannt. „Wo das herkommt, können wir noch nicht sagen“, sagte ein Sprecher. Möglich seien Quellen im Bereich Ukraine oder Südrussland. Am Vortag hatte das Amt mitgeteilt, dass in mehreren Orten in Europa in den vergangenen Tagen geringe Mengen an Ruthenium-106 gemessen worden seien. Betroffen war unter anderem Österreich, aber nicht Deutschland. Ein Unfall in einem Atomkraftwerk sei als Ursache ausgeschlossen. Ruthenium-106 wird demnach unter anderem für die Krebstherapie und in der Stromversorgung von Satelliten eingesetzt. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 2 Kommentare

Alle Kommentare anzeigen

  1. Holger

    Warum wird dies überhaupt berichtet? Die Strahlung ist nicht irgendwie konstant, sondern schwankt sogar ganz erheblich wenn die Bauern düngen. Weil im Dünger Spuren von Uran enthalten sind. Man hat das Gefühl das die Medien absichtlich ein permanentes Bedrohungsszenario durch Strahlung aufrecht erhalten wollen. Auch wenn es bisher kein Einziges durch irgend einen Deutschen Reaktor oder sonstige Technologie gab. Diese Meldung lautet übersetzt: Es ist nichts relevantes passiert, niemand muss sich Sorgen machen, aber weil es um Strahlung geht machen wir mal eben damit Antiatomkraftpropaganda. Man kann nur hoffen das sich in den kommenden Jahren Journalisten mit ein wenig verbliebener Restintegrität alternativen Onlinemedien anschließen werden damit es in diesem Land wieder ideologiefreien echten investigativen Journalismus gibt und nicht nur grüne Dauerpropaganda.

  2. Fraglich

    @Holger Ich glaube nicht, dass sie eine kompetente Person sind. Ihr autoritärer Habitus ist stillos. Die Atomkatastrophe von Tschernobyl wurde auch nur scheibchenweise serviert. Natürlich ist diese Information wichtig, weil schon seit längerer Zeit vor Angriffen mit radiologischen Waffen gewarnt worden ist. Sicherlich kennen Sie die Feinheiten der Atomtechnologie im Energiesektor, Rüstungs-und Raumfahrsektor, in der Medizin, Organisisierten Verbrechen, Analysetechnik auch nicht. Ihnen ist ja auch bekannt, dass in der Ukraine schon zwei riesige Munitionslager explodiert sind! Die Ukraine hatte früher Atomwaffen. Was wäre wenn die eine übersehen hätten? Was ist mit Broken Arrows z.B. in der Ukraine oder Russland oder Unfällen bei den jüngsten russischen Einsatzübungen. Bei der letzten russ. Übung gab es einen AMOKLAUF! Was wäre, wenn die mit Atomwaffen geübt hätten? Großspurigkeit,Überlegenheitsdünkel und Verharmlosung veredeln die Menschheit nicht! Vorsorgemaßnahmen wären sinnvoll.

Alle Kommentare anzeigen

Kommentare können nur in der Zeit von 8:00 bis 18:00 Uhr abgegeben werden.