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Sonntag, 27.01.2013

Landtag erinnert an Leid der Kriegsgefangenen

Dresden. Am Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus‘ hat Landtagspräsident Matthias Rößler an das Leid von Millionen Kriegsgefangenen der Wehrmacht erinnert. Katastrophale Bedingungen in Gefangenenlagern und den Arbeitskommandos an Orten wie Zeithain hätten zehntausendfaches Massensterben verursacht, sagte Rößler am Sonntag bei der Gedenkfeier im Landtag.

Besonders seien sowjetische Soldaten betroffen gewesen, von denen rund drei Millionen in deutscher Gefangenschaft umgekommen seien. „Die Aufarbeitung dieses Teils unserer Vergangenheit hat Jahrzehnte lang auf sich warten lassen“, bedauerte Rößler. Mit der Gedenkfeier solle dazu beigetragen werden, „diesen Opfern einen Platz in unserem historischen Gedächtnis zu geben“. (dpa)

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