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Freitag, 29.09.2017

Kurth für höhere Lehrergehälter

Dresden. Sachsens scheidende Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) hat sich für eine bessere Bezahlung von Sachsens Lehrern ausgesprochen, um künftig im Wettbewerb um Personal zu bestehen.

„Das heißt, das Netto-Einkommen der Lehrer muss mit anderen Bundesländern vergleichbar sein“. Niemand könne es jungen Menschen verübeln, wenn sie nach ihrem Einkommen schauen. Was die Entlohnung der Lehrer im Freistaat angeht, blicke sie optimistisch in die Zukunft. Dennoch werde Sachsen noch zwei bis drei Jahre mit dem Mangel zu kämpfen haben. „Wir hätten damals auf Vorrat einstellen sollen, als wir genügend Lehrer hatten“, sagte Kurth. Das habe sie beim Finanzminister nicht durchbekommen.

Inzwischen gebe es zwar genügend Stellen im Landeshaushalt, doch der Arbeitsmarkt sei leer gefegt. Künftig müsse Schule wieder mehr inhaltlich gestaltet werden, mit modernen Unterrichtsformen und der Umsetzung der Digitalisierung. Brunhild Kurth war seit 2012 Kultusministerin in Sachsen und trat am Freitag aus privaten Gründen von ihrem Amt zurück. (dpa)

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