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Mittwoch, 23.08.2017

Kultusministerin Kurth bekommt Gegenwind aus den eigenen Reihen

Die Kultusministerin von Sachsen, Brunhild Kurth (CDU).
Die Kultusministerin von Sachsen, Brunhild Kurth (CDU).

© Archivbild: dpa

Bautzen. Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU) erhält Gegenwind aus den eigenen Reihen. Hintergrund sind die geplanten Strukturveränderungen in der Schulaufsicht. Nach den Plänen des Ministeriums soll statt der bisherigen fünf Regionalschulämter künftig ein Landesamt mit drei Standorten für Personal zuständig sein. Die Ämter in Bautzen und Zwickau würden herabgestuft.

Auf einer Veranstaltung in Bautzen stellten sich nun zwei ostsächsische Unionspolitiker gegen die Pläne. Die Landtagsabgeordnete Patricia Wissel nannte sie „undiskutabel“. Es werde immer schwieriger, genügend qualifizierte Lehrer für diese Region zu finden: „In dieser Situation verbieten sich Experimente im Bereich der Schulverwaltung.“

CDU-Parlamentarier Stephan Meyer hält es für geboten, dass Kurth „die Erfahrungen vor Ort und die Nähe der Schulverwaltung an den Schulen im ländlichen Raum bei einer möglichen Neuorganisation der Strukturen berücksichtigt“. Vor dem Hintergrund der enormen Herausforderungen sei eine Strukturveränderung und die Aufgabe von Standorten in der Fläche zum gegenwärtigen Zeitpunkt der „falsche Ansatz“. Auch der Sächsische Lehrerverband ist gegen die Pläne. (dpa)

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