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Donnerstag, 20.02.2014

Kliniken fordern 240 Millionen Euro

Dresden. Die sächsischen Krankenhäuser schätzen ihren jährlichen Investitionsbedarf auf rund 240 Millionen Euro. Da die Krankenkassen als Geldgeber für das Investitionsprogramm ab 2015 wegfallen, sieht der Verband der Ersatzkassen den Freistaat in der Pflicht und forderte gestern eine kräftige Aufstockung der Mittel.

„Das Land müsste seinen finanziellen Beitrag verdoppeln, um allein auf das gegenwärtige Investitionsvolumen zu kommen. Das reicht schon heute nicht“, erklärte Verbandschefin Silke Heinke.

Zugleich begrüßte sie die Ankündigung der sächsischen Regierung, die Krankenhäuser zu einem Schwerpunkt des künftigen Doppelhaushaltes zu machen. 1995 war ein Programm für Krankenhäuser aufgelegt worden, mit dem die Kliniken auf Westniveau kommen sollten. Bis 2004 finanzierten Bund, Kassen und der Freistaat das Programm, ab 2005 nur noch die Kassen und das Land. 2014 liegt das Volumen bei 101 Millionen Euro, davon kommen 44 Millionen Euro von den Krankenkassen. Dieser Anteil fällt nun 2015 weg. (dpa)

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