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Freitag, 08.11.2013

Innenausschuss soll nach Schneeberg und Chemnitz

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Dresden. Angesichts des Streits um die Asylbewerberheime in Chemnitz und Schneeberg soll sich der Innenausschuss des Landtages vor Ort ein Bild von der Lage machen. In einem gemeinsamen Brief baten die innenpolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen von CDU und FDP, Christian Hartmann und Benjamin Karabinski, den Ausschussvorsitzenden Rolf Seidel (CDU) am Freitag, so schnell wie möglich noch in diesem Jahr entsprechende Termine in den Erstaufnahmeeinrichtungen anzusetzen.

Ende September war es in der überfüllten Unterkunft in Chemnitz zu einem schweren Gewaltausbruch unter den Bewohnern gekommen, bei dem ein Teil des Heims unbewohnbar wurde. Mehrere hundert Asylbewerber wurden deshalb in einer ehemaligen Kaserne in Schneeberg untergebracht. Seit Wochen kommt es an beiden Orten immer wieder zu Protesten sowohl gegen die Unterkünfte als auch gegen Ausländerfeindlichkeit. Der Innenausschuss hatte in einer Sondersitzung am 15. Oktober über die Vorgänge in den Erstaufnahmeeinrichtungen beraten. (dpa)

Leser-Kommentare

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  1. Manuela Seidel

    Endlich kommt Bewegung in die Sache!Ich hoffe nur,das die Asylbewerber,die einen Guten Grund hatten,ihr Land zu verlassen,eine schnelle Bearbeitung ihrer Papiere erfahren. In unserem Erzgebirge lieben wir den Frieden und unsere Tratitionen und möchten,das es auch so bleibt.Diese Region hat in den letzten Jahrzehnten allerhand mit machen müssen.Da wohnen mit Sicherheit keine Nazis,sondern Menschen,die ihre Heimat lieben.

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