erweiterte Suche
Samstag, 16.01.2016 Meißen

Identität der Toten geklärt

Laut Polizeiaussagen ist klar, wer die Person ist, die am Donnerstag im Wasser trieb. Ein Suizid scheint wahrscheinlich.

Von Marcus Herrmann

Noch am Donnerstagmittag wurde die Leiche von Meißen nach Dresden transportiert, wenig später gerichtsmedizinisch untersucht und schließlich durch Angehörige sicher identifiziert.
Noch am Donnerstagmittag wurde die Leiche von Meißen nach Dresden transportiert, wenig später gerichtsmedizinisch untersucht und schließlich durch Angehörige sicher identifiziert.

© Claudia Hübschmann

Über die weibliche Person, die am Donnerstagmorgen auf der linken Elbseite in der Triebisch-Mündung in Meißen gefunden wurde, gibt es Neuigkeiten. Wie Dresdens Polizeisprecher Marko Laske am Freitagmittag mitteilte, konnte die Identität der zunächst nicht identifizierbaren Leiche inzwischen festgestellt werden.

Um wen es sich handelt, wie alt die Person ist und wo sie herkommt, sagt die Polizei dennoch nicht. „Die Frau wurde als vermisst gemeldet und inzwischen von Angehörigen eindeutig erkannt. Aus Respekt vor den Wünschen aus dem Umfeld der Toten, werden wir keine weiteren Angaben zur Person machen“, so Laske. Er teilt lediglich mit, dass eine Sektion der Gerichtsmedizin in Dresden keinerlei Hinweise darauf gegeben habe, dass die Frau einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sei.

Leiche war längere Zeit im Wasser

Da auch ein Unfall als unwahrscheinlich angesehen wird, kommt als Todesursache wohl nur Selbstmord infrage. Endgültig bestätigen will die Polizei diesen Verdacht aber nicht. Dazu seien weitere Untersuchungen nötig, sagt Laske.

Vermutlich dürfte inzwischen auch sicher sein, ob die Leiche mit der Triebisch in die Elbe getrieben oder sich, aus Richtung Dresden kommend, bereits im Fluss befunden hatte. Sagen möchte die Polizei aber auch diesbezüglich lieber nichts.

Die tote Frau ist am Donnerstagmorgen während eines Säuberungs-Einsatzes des Dresdner Wasser- und Schifffahrtsamtes in der Elbe gefunden wurden. Der Leichnam hatte sich in der Kette einer Fahrwassertonne verfangen und musste von der Meißner Feuerwehr geborgen werden. Ihr Zustand deutete darauf hin, dass der Körper schon längere Zeit im Wasser dahintrieb. Am frühen Donnerstagmittag wurde die Leiche dann nach Dresden transportiert, wenig später gerichtsmedizinisch untersucht und schließlich durch Angehörige sicher identifiziert.