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Grundstein für neue Exzellenz-Forschungshalle an TU Chemnitz gelegt

30.06.2014

Chemnitz/Dresden Für 12,6 Millionen Euro aus EU-Mitteln entsteht bis März 2015 an der TU Chemnitz eine neue Forschungshalle für das Bundesexzellenzcluster MERGE - eine Technologiefusion für multifunktionale Leichtbaustrukturen. Mit der Grundsteinlegung begann am Montag der Bau eines neuen Komplexes, wie das Finanzministerium in Dresden mitteilte. In zwei weiteren Abschnitten sollen ein Labor- und ein Bürogebäude folgen.

Damit würden an der TU Chemnitz die Voraussetzungen geschaffen für international herausragende Forschungsleistungen in einer der Schlüsseltechnologien der Zukunft, dem Leichtbau, sagte Finanzminister Georg Unland (CDU). In der Halle wird künftig die sogenannte MERGE-Maschine untergebracht, eine neu entwickelte Fertigungsstrecke für Kunststoffteile.

MERGE ist ein bundesweit einmaliges Projekt der Exzellenzinitiative. Etwa 100 Wissenschaftler arbeiten daran, getrennte Fertigungsprozesse bei der Verarbeitung unterschiedlicher Werkstoffgruppen wie Metalle, Textilien und Kunststoffe zusammenzuführen. Mehrkomponentenbauteile können dadurch in Großserie kostengünstiger und energieeffizienter produziert werden.

Der Bundesexzellenzcluster wurde 2012 in Chemnitz eingerichtet und wird bis 2017 mit 34 Millionen Euro gefördert. (dpa)