Donnerstag, 14.02.2013

Grippewelle fordert vier Tote

Erkältungsmittel wie Nasenspray, Halstabletten und Papiertaschentücher sind derzeit treue Wegbegleiter vieler Sachsen.
Erkältungsmittel wie Nasenspray, Halstabletten und Papiertaschentücher sind derzeit treue Wegbegleiter vieler Sachsen.

©dpa

Dresden. Ein 72-Jähriger in Nordsachsen ist das vierte Opfer der aktuellen Grippewelle in Sachsen. Der Mann starb an einer Lungenentzündung, litt aber an multiplen Vorerkrankungen und war nicht gegen Influenza geimpft, wie das Gesundheitsministerium in Dresden am Donnerstag mitteilte.

Die Grippewelle sei nach wie vor auf hohem Niveau, auch wenn die Neuerkrankungen in der Vorwoche wegen der Winterferien um 17 Prozent zurück gingen. „Von Entspannung kann keine Rede sein“, sagte ein Ministeriumssprecher.

Seit Oktober 2012 registrierten die Gesundheitsämter 3.841 Fälle, wobei die Schweinegrippe mit inzwischen 1.367 Erkrankungen weiter dominiert. Betroffen sind meist Erwachsene zwischen 25 und 65 Jahren und Kleinkinder bis sechs Jahre. Bei zwölf Prozent gebe es schwere Verläufe und die Patienten müssen beatmet werden. (dpa)

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