Freitag, 16.11.2012

Finanzierung der Braunkohlesanierung in trockenen Tüchern

Dresden. Die weitere Sanierung der Hinterlassenschaften des Braunkohlebergbaus in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen bis 2017 ist perfekt.

Als letztes Land hat Sachsen am Freitag das Abkommen dazu mit dem Bund unterzeichnet. Bund und Länder werden zusammen rund 1,23 Milliarden Euro bereitstellen, wie der Leiter der Bund-Länder-Geschäftsstelle für die Braunkohlesanierung, Friedrich von Bismarck, bei der Unterzeichnung in Dresden sagte.

„Sicher ist, dass es auch nach 2017 weitergehen muss.“ Das werde ausgehandelt, wenn der dann noch bestehende Bedarf abzuschätzen sei. Der größte Teil der Arbeiten dürfte aber bis 2017 bewältigt sein. Seit 1990 haben Bund und Länder mehr als 9,2 Milliarden Euro in die Sanierung der Braunkohlegebiete im Osten investiert, hieß es. (dpa)