Freitag, 16.11.2012
Fast freie Fahrt Richtung Berlin
Feierlicher Akt an der Landesgrenze: In Sachsen wird ein weiteres saniertes Stück der Autobahn Dresden-Berlin übergeben. Noch ist einiges zu tun.
Die A13 auf der Höhe Ortrand: Nach knapp drei Jahren Bauzeit wird nun ein 7,2 Kilometer langes saniertes Teilstück der A13 kurz vor der Landesgrenze zu Brandenburg freigegeben. Foto: dpa
Dresden. Nach knapp drei Jahren Bauzeit ist es soweit: Ein Nadelöhr an der Autobahn Dresden-Berlin auf sächsischer Seite ist beseitigt. Am heutigen Freitag wird ein 7,2 Kilometer langes saniertes Teilstück der A13 kurz vor der Landesgrenze zu Brandenburg freigegeben. Dann kann auch dort der Verkehr auf einer runderneuerten und etwas verbreiterten Piste rollen.
39 Millionen Euro wurden in den Ausbau der Autobahn investiert. Sie bliebt zweispurig, hat nun aber einen Standstreifen. Das frühere Tempolimit 130 gehört dort dann der Vergangenheit an, die 130 steht künftig für Richtgeschwindigkeit. Bis Mitte Dezember sind an dem Abschnitt allerdings noch ein paar Restarbeiten zu erledigen, teilte das Autobahnamt mit. Autofahrer müssten sich daher noch auf kleine Behinderungen einstellen.
Damit ist nunmehr die Autobahn von der Landesgrenze zu Brandenburg bis zur Anschlussstelle Radeburg saniert. Die Planungen für den Ausbau des letzten sächsischen Abschnitts zwischen Radeburg und dem Autobahndreieck Dresden-Nord sind genehmigt. Wann der Bau auf dem neun Kilometer langen Stück beginnt, ist noch ein Geheimnis. Möglicherweise wird Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) dazu etwas bei der feierlichen Verkehrsfreigabe am Mittag sagen.
Die A13 verläuft zwischen Dresden und dem Schönefelder Kreuz bei Berlin. Sie ist 153 Kilometer lang, 36 Kilometer davon führen durch Sachsen. (dpa)