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Donnerstag, 11.09.2014

Ermittlungen wegen Kinderpornografie in drei Fällen

Dresden/Frankfurt/Main. Rund einen Monat nach einer deutschlandweiten Kinderpornografie-Razzia ermitteln auch sächsische Staatsanwaltschaften. Insgesamt fünf Fälle seien an die Strafverfolgungsbehörden in Dresden, Leipzig und Zwickau abgegeben worden, teilte die federführende Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main mit. Drei Fälle gingen nach Dresden, je einer nach Leipzig und Zwickau.

Insgesamt geht es um 92 Fälle, die nun die Ermittlungsbehörden in 13 Bundesländern beschäftigen, wie Sprecher Alexander Badle mitteilte. Bei der Razzia waren Anfang August 125 Wohnungen von 115 Verdächtigen durchsucht worden, darunter auch 9 Wohnungen in Sachsen.

Beamte hatten unter anderem 260 Computer, 850 externe Speichermedien wie Festplatten, 150 mobile Geräte wie Tablets und Smartphones und rund 7.500 CDs oder DVDs sichergestellt. Grund der Durchsuchungen war der Verdacht der Verbreitung, des Erwerbs und des Besitzes von Kinderpornografie. Fünf Verdächtigen wird schwerer sexueller Missbrauch vorgeworfen. (dpa)

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