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Samstag, 22.12.2012

Entscheidung zu Gefängnisneubau gefallen

Die Standortfrage für den gemeinsamen Gefängnisneubau der Länder Sachsen und Thüringen ist offenbar geklärt.

Erfurt/Dresden. Die Standortfrage für den gemeinsamen Gefängnisneubau der Länder Sachsen und Thüringen ist offenbar geklärt. Wie die „Ostthüringer Zeitung“ berichtet, ist die Wahl auf Zwickau-Pöhlau gefallen. Laut Bericht soll dies im Januar auch offiziell verkündet werden. Die Justizministerien der beiden Freistaaten wollten das unter Verweis auf noch ausstehende Kabinettsentscheidungen nicht bestätigen. Der Standort am Zwickauer Stadtrand hatte bei einem Vergleich mit anderen möglichen Bauplätzen im thüringischen Großenstein, Zwickau-Marienthal und Gera die besten Noten erhalten.

Sachsen und Thüringen hatten die Entscheidung zum Standort des neuen gemeinsamen Gefängnisses mehrfach verschoben. Bis zuletzt galten Zwickau-Pöhlau und Großenstein im Kreis Greiz als Favoriten. Die Großensteiner hatten sich jedoch mit einem Einwohnerantrag gegen den Bau ausgesprochen. In der geplanten Justizvollzugsanstalt für Männer sollen mehr als 900 Häftlinge untergebracht werden. Nach bisherigen Angaben soll es um Investitionen von etwa 160 Millionen Euro gehen. (dpa)

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