erweiterte Suche
Mittwoch, 22.07.2009

Dresden ist die dynamischste Stadt im Osten

Sachsens Landeshauptstadt findet sich in der Rangliste von "Capital" auf Platz 13 wieder. Spitzenreiter sind Hamburg und München.

Dresden. Die sächsische Landeshauptstadt hat die besten ökonomischen Aussichten in Ostdeutschland. Das geht aus einer Studie hervor, die das Forschungsinstitut Feri im Auftrag des Wirtschaftsmagazins „Capital“ erstellt hat. Feri-Ökonom Sebastian Nawrath sagte, Dresden punkte vor allem mit seiner Wirtschaftsleistung und Bevölkerungswachstum. „Zudem trifft die Krise die Stadt nicht so stark wie andere Kommunen.“

Trotz der Pleite des Chipherstellers Qimonda mit ehemals 3400 Arbeitsplätzen kletterte Dresden in der neuen Rangliste der 60 größten deutschen Städte im Vergleich zu 2007 auf Rang 13. In der ersten Rangliste vor acht Jahren hatte es Dresden nur auf Platz 48 geschafft.

Nawrath zufolge ist die Qimonda-Insolvenz in den Zahlen verarbeitet. Demnach erwartet Feri, dass Dresdens Wirtschaft zwischen 2006 und 2015 um etwas mehr als elf Prozent zulegt. Die Zahl der Jobs steige um 6,1 Prozent, die Kaufkraft um 8,3 Prozent. Die Bevölkerung soll um fünf Prozent wachsen – das ist gemeinsam mit München der höchste Wert aller 60Städte.

Am Ende der Rangliste liegen Rostock, Chemnitz, Magdeburg, Schwerin und Halle. Leipzig und Potsdam rangieren auf Platz 19 und 20. Hamburg und München bilden das Spitzenduo. Die von Universitäten geprägten Städte Münster, Freiburg und Bonn machten die größten Sprünge. (SZ/uwo)