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Dienstag, 01.03.2016

Asylbewerber angeklagt wegen versuchten Totschlags

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Chemnitz. Ein 18 Jahre alter Asylbewerber aus Albanien muss sich nach einer Messerstecherei vor einer Flüchtlingsunterkunft seit Dienstag vor dem Landgericht Chemnitz verantworten. Dem Mann wird versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, sagte Oberstaatsanwältin Ingrid Burghart zum Prozessauftakt am Dienstag.

Zuvor hatte „Radio Chemnitz“ darüber berichtet. Der 18-Jährige soll bei einer Auseinandersetzung zwei Männer aus Tunesien durch Messerstiche schwer verletzt haben. Für den Prozess sind insgesamt drei Verhandlungstage angesetzt, das Urteil wird am 10. März erwartet. Im Herbst 2015 waren vor der Flüchtlingsunterkunft in Chemnitz mehr als 20 Asylbewerber aufeinander losgegangen. (dpa)

Leser-Kommentare

Insgesamt 1 Kommentar

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  1. FarceInWievielAkten?

    Wieviele Menschen sind seit der Einladung nach Deutschland im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise vergewaltigt, verletzt, gestorben? Es müssen tausende Menschen sein. Wieso richtet die Politik nicht in Afrika genügend Kapazitäten ein und bricht dieses Martyrium endlich ab?! Man muß der Bundesregierung endlich einen Spiegel vorhalten. Das waren keine Heldenleistungen! Die Bundesregierung sollte sich nie von Ideologien zum Extremismus verleiten lassen. Mit ehrlicher Realpolitik wäre der Konflikt in Syrien nicht eskaliert, Russland hätte Assad abgesetzt und Al Quaida/Al Nusra/Al Schabab/FSA/Hizbollah/ US-Söldner unter anderer Flagge/Tschetschenen/YPG uva. hätten nicht angefangen dort rumzupfuschen!!! Dieses Elend war ebenso wie jenes in der Ukraine mit Hinzugewinn von Wohlstand,Würde und Respekt ohne auch nur EINEN TOTEN(!!!) vermeidbar gewesen! Die wirtschaftlichen Interessen aller Großmächte hätten mühelos gewahrt werden können.

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