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Mittwoch, 16.01.2013

Arbeit mit Käfern und Co - Unis bekommen Fördermittel

Jena/Dresden. Die Universitäten Dresden, Jena und Erfurt werden in der Arbeit mit ihren eigenen Sammlungen wie Käfern, Münzen oder Instrumenten von einer Stiftung finanziell unterstützt. Angesichts des zunehmenden Unterrichts mit neuen Medien entfernten sich Studenten und Lehrende immer mehr von den eigentlichen Untersuchungsobjekten. „Die Lehre wird so zunehmend abstrakter“, teilte die Stiftung Mercator am Mittwoch in Essen mit. Die Initiative „SammLehr“ will dem entgegenwirken.

Mit 58.000 Euro wird die TU Dresden für ein Projekt zu botanischen Sammlungen gefördert. Mit 137.000 Euro geht der höchste Betrag nach Erfurt, wo ein neuer Master-Studiengang „Sammlungsbezogene Wissens- und Kulturgeschichte“ (Arbeitstitel) eingerichtet werden soll. Die Hochschule Jena soll 111.000 Euro erhalten für ein „Laboratorium der Objekte“. Mit Seminaren sollen neue Themen für die Lehre gefunden werden.

Ziel der privaten Essener Organisation Mercator ist, Projekte mit den Schwerpunkten Bildung, Wissenschaft, Kultur und globaler Veränderung zu unterstützen. An der Ausschreibung „SammLehr - an Objekten lehren und lernen“ hatten sich den Angaben zufolge 54 Unis beteiligt, 9 werden nun gefördert. (dpa)

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