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Donnerstag, 25.04.2013

10.000 Familien sagen, wie es ihnen geht

Der SZ-Familienkompass hat ungeahnt große Resonanz ausgelöst. Jetzt beginnt die Auswertung der Daten.

Von Christian Eissner

Eine der größten Umfragen, die die Sächsische Zeitung je in Auftrag gegeben hat, ist abgeschlossen. Mehr als 10.000 Familien zwischen Döbeln und Görlitz, Altenberg und Hoyerswerda haben seit Mitte März den Fragebogen zum SZ-Familienkompass ausgefüllt. Damit wurden die Erwartungen der SZ-Redaktion weit übertroffen. Herzlichen Dank an alle, die sich Zeit für den Fragebogen genommen haben!

Wir wollten wissen, wie es den Familien in Ostsachsen geht und wie familienfreundlich unsere Städte und Gemeinden sind – ob es ausreichend Kitaplätze gibt, wie lange man auf einen Arzttermin wartet, wie es um die Sicherheit im Straßenverkehr steht und vieles mehr.

Bis Ende dieser Woche wird die Erfassung aller Antworten abgeschlossen sein, anschließend wird unser wissenschaftlicher Partner, die Evangelische Hochschule Dresden, die Daten aufbereiten. Die Ergebnisse des Familienkompasses wird die Sächsische Zeitung ab Juni in einer großen Serie veröffentlichen. Die sehr hohe Umfrage-Beteiligung ermöglicht es uns, ganz detailliert auf die Vorzüge und Probleme des Familienlebens in Dresden, in jedem Landkreis und auch in den Städten und Gemeinden einzugehen: Was funktioniert auf dem Land besser, was in der Stadt? Was können Kommunen voneinander lernen, um den Bedürfnissen der Familien gerecht zu werden? Wo muss die Politik rasch handeln, um Defizite aus der Welt zu schaffen? Die Auswertung wird spannend.

Besonders schön ist, dass fast 3.000 Familien Anmerkungen auf den Fragebogen geschrieben und auf spezielle Probleme an ihrem Wohnort aufmerksam gemacht haben. Sei es der Ärger über fehlende Krippenplätze, schlechte Busverbindungen, einen gefährlichen Schulweg oder zu hohe Eintrittspreise in öffentlichen Schwimmbädern – oder auch der Wunsch an den Arbeitgeber nach besserer Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die SZ greift diese Themen und Anregungen vor Ort auf.

Wer wollte, konnte als Dankeschön fürs Fragebogen-Ausfüllen an einem Gewinnspiel teilnehmen. Die angekündigten Preise – eine Reise in die Aquamaris Strandresidenz auf Rügen sowie Tickets für den Belantis-Vergnügungspark in Leipzig und für das Asisi-Panometer in Dresden – werden Ende Mai verlost.

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