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Donnerstag, 26.01.2017

10 Sachsen, denen man zuhören sollte

Einhundert Spitzenforscher präsentierten am Donnerstag ihre besten Ideen. Einige der spannendsten finden Sie hier.

Von Stephan Schön, Jana Mundus, Sebastian Martin, Tobias Hoeflich

Zehn spannende Redner

Voller Saal in der Dresdner Messe: 100 Wissenschaftler an einem Tag auf einer Bühne. Jeder nur drei Minuten.
Voller Saal in der Dresdner Messe: 100 Wissenschaftler an einem Tag auf einer Bühne. Jeder nur drei Minuten.

© kairospress

Dresden. Das ganze Lebenswerk in 180 Sekunden erklären. Nur drei Minuten Redezeit für jeden, dabei macht’s ein Professor normalerweise nicht unter 30. – Doch, sie können es! 100 Top-Forscher aus Sachsen haben es am Donnerstag bewiesen.

Von 8 bis 18 Uhr nacheinander auf einer Bühne. Und die große Uhr im Saal zählt gnadenlos die Sekunden rückwärts. Ein lautes Räuspern über die Tontechnik kündigt die letzten Sekunden an. Die nette Aufforderung der Assistentin ans Publikum mit Ihrem Schild „Applaus“ beendet auf freundliche Art die überlangen Vorträge. Science Match nennt sich das und ist eine Erfindung vom Tagesspiegel. Gemeinsam mit Staatskanzlei und der Sächsischen Zeitung fand es nach Berlin nun erstmals auch hier statt. „Das ist ein Schaufenster für Sachsen, das ist ein Schaufenster aus Sachsen heraus“, sagt Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), selbst Diplomingenieur für Konstruktion und Getriebetechnik. Sachsens Hightech-Schaufenster ist gut eingerichtet. Mit Carbonbeton und Algen, mit Scheren gegen Viren, mit Leichtgewichten von Karossen aus Magnesium und Kunstblumen am Fenster. Da stecke eine Menge sächsischer Erfindergeist drin, sagt Tagesspiegel-Herausgeber Sebastian Turner.

Zehn spannende Redner

Science Match funktioniert. 1 200 Gäste, eingeladen von den drei Veranstaltern, beweisen es. Viele Manager, Wissenschaftler, Studenten und Doktoranden. Sächsische Zeitung und Tagesspiegel hatten an die 200 Stipendien ausgeschrieben, denn das normale Ticket kostete 900 Euro.