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Donnerstag, 13.10.2016

Prominenter Botschafter für Dresdner Patienten-Portal

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) unterstützt „Washabich.de“.
Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) unterstützt „Washabich.de“.

© dpa

Dresden. Das Übersetzen des Arzt-Lateins hat das Dresdner Projekt bereits berühmt gemacht. Nun wird Bundes-gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) Botschafter des Internetangebots „Washabich.de“.

Vor fünf Jahren gründeten Informatiker Ansgar Jonietz und die Dresdner Medizinstudenten Anja und Johannes Bittner das Portal. Auf der Internetseite können Patienten kostenlos ihre ärztlichen Befunde von ehrenamtlichen Medizinern übersetzen lassen. Gut 40 000 Nutzer hat die Seite im Monat.

Bei seiner Sommerreise traf sich Gröhe mit dem Team von „Was hab’ ich?“. Das Projekt überzeugte ihn. Ab sofort unterstützt Gröhe das Sozialunternehmen deshalb als Botschafter. „Nur wenn Patienten verstehen, warum sie sich an bestimmte Vorgaben der Ärzte halten müssen, kann die Behandlung erfolgreich sein“, begründet er sein Engagement. Das Projekt sei ein wichtiger Beitrag für eine bessere Kommunikation zwischen Arzt und Patient. Er ist nicht der erste Prominente, den die Dresdner überzeugen. Wie Hermann Gröhe sind auch der ehemalige Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr und der Comedian Dr. Eckart von Hirschhausen Botschafter von „Was hab‘ ich?“. (jam)