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Dienstag, 07.03.2017

Lila Laune

Dünger macht Frühblüher noch schöner. Aber wann ist eigentlich richtig Frühling?

Krokus öffne dich.
Krokus öffne dich.

© dpa

Der Krokus zeigt zum Winterende seine Schönheit. Allerdings lässt sich kurz vor der Blüte noch etwas nachhelfen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Wer beim Erscheinen der Blattspitzen etwas Staudendünger gießt oder streut, unterstützt eine üppige Blüte. Falls es für den Krokus schon zu spät ist – auch andere Frühblüher freuen sich über zusätzliche Nährstoffe.

Aber wann ist eigentlich richtig Frühling? Für den einen beginnt er am 1. März, dem meteorologischen Startpunkt. Für die meisten ist Frühlingsbeginn aber erst am 20. März. Die Natur lässt sich von beidem aber wenig beeinflussen. Daher gibt es noch eine dritte Berechnung des Frühlingsbeginns: den Phänologischen Kalender. Hier wird die Natur beobachtet, und erst, wenn bestimmte Pflanzen ein bestimmtes Verhalten an den Tag legen, spricht man vom Beginn einer neuen Jahreszeit. Die sogenannten Zeigerpflanzen gedeihen oft auch im Garten. So steht der Blühbeginn von Haselnuss und Schneeglöckchen für den Vorfrühling. Der sogenannte Erstfrühling folgt, wenn Forsythien zu blühen beginnen und die Stachelbeere ihre Blätter öffnet. Mit Blühbeginn des Apfels und der Blattentfaltung an der Stieleiche wird es Vollfrühling. (dpa)