Montag, 26.05.2008
Sich gehen zu lassen geht nicht
München - Die Mehrheit der Deutschen fühlt sich in ihrer Partnerschaft wohl - aber fast alle glauben, an einer Partnerschaft sei auch zu arbeiten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Gewis für die in München erscheinende Frauenzeitschrift „Elle“ (Ausgabe 6/2008).
Der Umfrage zufolge ist die große Mehrheit der Frauen und Männer der Ansicht, man dürfe sich in einer Beziehung nicht gehen lassen, wenn man die Liebe frisch halten will. Fast so viele Männer (87 Prozent) wie Frauen (92 Prozent) finden, dass Beziehungen nur dauerhaft funktionieren, wenn beide Partner Kompromisse eingehen.
Knapp ein Drittel der Befragten gab allerdings an, nach spätestens zwei Jahren Beziehung ernüchtert zu sein. Und 81 Prozent finden, dass eine Liebe bereits gestorben ist, wenn man um sie kämpfen muss. Verliebtheit verwandle sich eben nicht automatisch in Liebe - diese These bejahte die Mehrheit. Trotzdem bevorzugen wenige den kurzen Kick gegenüber einer längeren Beziehung oder beenden ihre Beziehung sofort, wenn die sexuelle Anziehung verfliegt. Ein Trennungsgrund ist Letzteres eher noch für Männer (25 Prozent). Befragt wurden mehr als 1000 Menschen zwischen 20 und 60 Jahren. (dpa)
Empfehlung - Sich gehen zu lassen geht nicht
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