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Dienstag, 06.08.2013

Immer mehr Taschengeld für Schulkinder

Rund 330 Euro Taschengeld im Jahr haben Deutschlands Schulkinder im Schnitt in der Geldbörse - mehr als je zuvor. Allerdings: Bei den Jüngeren sind die Eltern deutlich sparsamer geworden.

Ein fünfjähriger Junge sitzt an einem roten Tisch und zählt sein gespartes Taschengeld.
Ein fünfjähriger Junge sitzt an einem roten Tisch und zählt sein gespartes Taschengeld.

© dpa

Berlin. Schulkinder in Deutschland bekommen soviel Taschengeld wie nie zuvor. Den 6- bis 13-Jährigen stehen im Monat durchschnittlich 27,56 Euro zur Verfügung - noch etwas mehr als im Vorjahr. Rückläufig ist die Summe bei Vorschulkindern, wie aus der aktuellen KidsVerbraucherAnalyse (KidsVA) hervorgeht. Sie wurde am Dienstag in Berlin vom Ehapa-Verlag vorgestellt. Für die Studie waren 1645 Doppelinterviews mit Kindern und Eltern ausgewertet worden.

Computer- und Internetnutzung verharren demnach bei den Schulkindern auf hohem Niveau. Rund vier von fünf Kindern haben zu Hause Zugang zum Computer, knapp drei von vier nutzen das Internet. Das entspricht 4,6 Millionen und 4,4 Millionen jungen Nutzern in Deutschland.

Zusätzlich zum Taschengeld, das 40 Cent höher ist als im Vorjahr, bekommen die 6- bis 13-Jährigen durchschnittlich 80 Euro zu Weihnachten, 64 Euro zum Geburtstag und 25 Euro zu Ostern. Hinzu kommen Geldgeschenke bei Besuchen von Verwandten, bei guten Zeugnissen oder fürs Helfen im Haushalt. Ihr Taschengeld geben die Kinder der Studie zufolge für Süßigkeiten, Zeitschriften, Essen und Getränke aus.

Gut jedes zweite Vorschulkind (55 Prozent) bekommt bereits Taschengeld. Mit durchschnittlich 10,68 Euro ist es allerdings deutlich weniger als im Vorjahr (14,26 Euro). Die zusätzlichen Geldgeschenke zu den Feiertagen sind fast genauso hoch wie bei den älteren Kindern. (dpa)

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