Donnerstag, 17.03.2011

Einer für alles: Langlauf, Jogging, Steppen mit dem Crosstrainer

Crosstrainer statt Couch: Wer einen Acht-Stunden-Tag vor dem PC verbringt und dringend sportlichen Ausgleich sucht, sollte sich diesen Fitmacher gönnen.

Einer für alles. Foto: PR
Einer für alles. Foto: PR

Immer mehr Menschen sitzen im Job nur auf ihren vier Buchstaben, betätigen hauptsächlich Finger und ihren Kopf und haben abends zwei Möglichkeiten: Entweder sie fallen todmüde aufs Sofa - oder ihr Körper lechzt nach effektivem Ausdauertraining so richtig zum Auspowern. Ein super Fitmacher: der Crosstrainer. Er sorgt für viel Bewegung, ist vom Wetter unabhängig und für Anfänger wie für bekennende Fitness-Fans geeignet. Das Abnehmen unterstützt er obendrein, was ihn auch bei "pfundigen" Menschen beliebt macht. Eine Powermaschine, die es in sich hat und mittlerweile zu den begehrtesten Trainingsgeräten zählt. Für leidenschaftliche Jogger ist der Crosstrainer eine gute Alternative - wenn das Wetter, die Zeit, die zur Verfügung steht, oder die Umgebung mal nicht so mitspielen. Mit den "schwebenden" Pedalen lässt sich das Laufen sehr gut simulieren und ist somit freundlicher zu Gelenken und Wirbelsäule als z. B. das Laufband. So eignet sich der Crosstrainer, manchmal auch Ellipsentrainer genannt, besonders für Menschen mit Übergewicht. Einen Vorteil bietet er gegenüber dem Ergometer: Die Arme werden ebenfalls eingesetzt, was den persönlichen Energieverbrauch zusätzlich steigert. Und genau dieser Bewegungsablauf gab dem Crosstrainer auch seinen Namen: Die Arme und Beine werden jeweils kreuzweise eingesetzt.

Rückwärtslaufen beansprucht zusätzliche Muskelgruppen

Verschiedene Programme mit unterschiedlichen Level zur Steigerung der Fitness oder zum Abnehmen lassen sich individuell einstellen und sorgen für Abwechslung. Auch wenn die Kondition anfangs vielleicht gegen Null tendiert und die Puste viel zu schnell ausgeht, das lässt sich ebenfalls prima trainieren und allmählich steigern. Und wenn's anfangs noch so schwerfällt - durchhalten. Der Körper wird es danken. Rückwärtslaufen ist beim Crosstrainer genau so gut möglich - da werden andere Muskelgruppen beansprucht, vor allem die Armarbeit steht hierbei im Vordergrund. Die kleine elektronische Überwachungsstation vorn am Lenker zeigt die aktuellen Daten für Kalorienverbrauch, Watt, Zeit oder Streckenverlauf an.

Drei verschiedene Arten von Crosstrainern

Gestärkt werden nicht nur die Beine, Po und Arme, sondern gleichzeitig der komplette Oberkörper - ein tolles Ganzkörper-Training also für Muskeln, Herz und Kreislauf, das nicht zuletzt auch den Kopf fit für neue Aufgaben macht. Ein Tipp für Hobbysportler, die sich einen Crosstrainer anschaffen möchten: Beim Kauf unbedingt darauf achten, dass der Abstand zwischen den beiden Fußpedalen nicht zu groß ist, sonst könnte das Laufen mit der Zeit zu Problemen mit der Hüfte führen.

Es gibt drei Arten von Crosstrainern, die jeweils einen etwas unterschiedlichen Bewegungsablauf haben. Die erste Gruppe hat die Schwungmasse (also den Antrieb) hinten und simuliert quasi das Joggen und Steppen mit Hoch-tief-Bewegungen, wobei die Fersen auf der Trittfläche bleiben. Die zweite Gruppe hat die Schwungmasse vorn, ahmt das Walken oder schnelle Gehen nach und ist besser für Menschen geeignet, die Probleme mit den Knien oder der Bandscheibe haben. Die dritte Gruppe besitzt hinten noch ein Zusatzgelenk und ermöglicht längere, flachere Schritte - laut Experten die komfortabelsten, aber auch teuersten Geräte. Alles in allem: ein bequemer Fitnesstrainer für drinnen. Die Multi-Tasker unter den Benutzern können dabei noch Musik hören oder die Lieblingsserie im Fernsehen verfolgen. Also dann, worauf noch warten? Bringen Sie sich selbst auf Trab. Es lohnt sich.

Drucken Empfehlen

  • Facebook
  • Twitter